Wenn die Vergangenheit wieder präsent wird

John Katzenbach: Der Täter

Ich hinke ein wenig hinterher mit den Büchern von John Katzenbach. Schon längst ist der neue Roman verfügbar und ich hatte den vorletzten Thriller noch nicht gelesen. So wurde das Buch der Täter von John Katzenbach höher priorisiert und gelangte alsbald auf meinen Nachttisch.

Der Täter

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Der pensionierte Detective Simon Winter hat beschlossen seinem einsam Leben ein Ende zu bereiten, als er von seiner verstörten und verängstigten Nachbarin unterbrochen wird. Die alte Dame, eine der wenigen Überlebenden Juden aus der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland glaubt einen der Häscher aus der damaligen Zeit wiedererkannt zu haben. Als der Schattenmann wurde dieser damals bezeichnet und war von den Nazis ausgebildet worden um die sich in Berlin versteckenden Juden ausfindig zu machen. Wer von ihm entdeckt wurde, wusste, das seine Tage gezählt waren.

Simon Winter gibt nach und schaut in der Wohnung seiner Nachbarin nach dem Rechten. Wenig später wird seine Nachbarin in ihrer Wohnung ermordet aufgefunden.

Ihre jüdischen Freunde teilen den Verdacht der ermittelnden Beamten nicht und bitten Simon Winter sich auf die Suche nach dem wahren Täter zu machen. So begibt sich Winter auf eine Reise in die Vergangenheit und auf die Suche nach dem Schattenmann. Als dann auch noch zwei der alten Freunde seiner Nachbarin auf eher mysteriösen Umständen ums leben kommen, ist auch die Polizei der Theorie offen gegenüber eingestellt.

John Katzenbach entführt den Leser zurück in eine düstere Zeit und vermittelt die Schrecken der Verfolgten jüdischen Bevölkerung im Deutschland des Nationalsozialismus. Insgesamt gesehen ist es nicht das Beste, aber ein durchaus gelungenes Werk von John Katzenbach: Der Täter.

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