Jim Butcher: Grabesruh – Die dunklen Fälle des Harry Dresden

Jim Butcher: Grabesruh – Die dunklen Fälle des Harry Dresden

Mit der Lektüre der Romanreihe rund um den Magier Harry Dresden in Chicago habe ich erst spät begonnen, sodass ich auch jetzt erst den dritten Band beenden konnte und noch einige Bände vor mir liegen. Das nun ausgelesene Buch unter dem deutschen Titel Grabesruh bringt den Magiekundigen Dresden in Kontakt mit Geistern, die aus dem Niemalsland in die gegenwärtige Welt der Menschen vordringen und gehäuft für Unruhe sorgen. Doch bei den Geistern alleine bleibt es nicht, denn schon bald wird dem Magier klar, dass hinter den zahlreichen Störungen etwas persönliches steckt.

Harry Dresden ist ein Magier, der mit einem eigenen Eintrag in den Gelben Seiten verzeichnet ist und als eine Art Privatdetektiv seine magischen Fähigkeiten zur Verfügung stellt. Gelegentlich wird er auch von einer Sondereinheit der Polizei als Berater herangezogen, wenn es Verbrechen aufzuklären gilt, deren Gestalt sich mit herkömmlichen Mitteln nicht erschließen lässt. Doch es scheint viel häufiger der Fall zu sein, dass Dresden sich mit größeren Ereignissen auseinandersetzen muss, als der Suche nach verlorenen Gegenständen.

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André Wiesler: Protektor – Monsterjäger mit Sockenschuss

André Wiesler: Protektor – Monsterjäger mit Sockenschuss

Spätestens nachdem Klaus Holger versehentlich ein Pornofilmchen über den Newsletter seiner Firma an alle Kunden des Unternehmens versandt hatte, ging es in seinem Leben nur noch bergab. Seinen Job, seine Freundin und letztlich auch seine Wohnung hat er auf diese Weise verloren. Doch Klaus Holger lässt sich nicht unterkriegen und nach einem Discobesuch mit seinem Kumpel verändert sich einiges. Plötzlich interessieren sich die Frauen für Klaus und eine, mit der er ein Schäferstündchen hatte, bezeichnet ihn als den neuen Protektor. Neben dieser Bezeichnung trägt er seit dieser Nacht allerdings auch ein merkwürdiges Zeichen an seiner Hand, bei dem die Medizin vor einem Rätsel steht.

Als Protektor ist es seine Aufgabe die Welt vor dem Bösen zu beschützen, vor Dämonen aus der Unterwelt, die auf einmal überall aufzutauchen scheinen, ebenso wie Wahrheiten über seinen Vater, die Klaus lieber nicht wissen möchte. Völlig ahnungslos, aber immerhin mit einem Tierbegleiter – der Kuh Kunigunde – ausgestattet, zieht Klaus Holger also los.

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Schafe auf dem Spielbrett – nicht nur für Hirten

Schafe auf dem Spielbrett – nicht nur für Hirten

Bei einem Spieletreff in Köln durfte ich diese Woche ein kleines taktisches Spiel mit Schafen kennenlernen, Voll Schaf. Das einfache Spielkonzept überzeugte, aber vielmehr erinnerte mich die recht hochwertige Gestaltung des Spielmaterials auch an ein weiteres Gesellschaftsspiel mit Schafen, Haste Bock, das vor ein paar Jahren von einer befreundeten Familie auf den Tisch gebracht wurde.

Nach einer kurzen Internetrecherche muss ich wohl feststellen, dass auch jenseits von Shaun das Schaf und den Wolllieferanten in diversen Aufbauspielen einiges für verspielte Hobbyschafhirten geboten wird. Schafe in der guten Stube gehen wohl immer. Von den Spielen möchte ich in diesem Beitrag berichten und beide auch für den heimischen Spieltisch empfehlen.

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Dungeon Roll – Zurück in den Dungeon

Dungeon Roll – Zurück in den Dungeon

Über ein buntes Spielepaket, das ich mir Ende des letzten Jahres gekauft habe, ist “Dungeon Roll – Zurück in den Dungeon” zu mir ins Haus gekommen und dieser Tage habe ich dann endlich die Zeit und Muße gefunden mir das Gesellschaftsspiel einmal unter die Lupe zu nehmen. Das Spiel trägt mit Dungeon Roll den Familiennamen eines älteren Würfelspiels aus dem Hause Pegasuskommerzieller Link, kommt aber selber in einer Schachtel ohne Würfel daher.

Ein schlankes Regelheft, ein dicker Kartensatz und einige kleine Pappmarker stellen neben den Heldentableaus das Spielmaterial dar. Die Regeln klingen nach dem ersten Durchlesen trivial und schnell wird deutlich, warum das Spiel in der Kategorie “Fun” einsortiert wird, denn der Reiz ergibt sich aus dem Pokern hinsichtlich der nächsten Karte und eine gewaltige Portion Glück.

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Dungeons & Workouts – Fitness für den Helden

Dungeons & Workouts – Fitness für den Helden

Der gemeine Nerd wird gerne als langhaariger, schlecht rasierter und vor allem übergewichtiger Kerl angesehen, der üblicherweise noch bei seiner Mutter wohnt und seine freie Zeit vor dem Computer, im Comicbuchladen oder im Keller mit Gleichgesinnten beim Pen&Paper Rollenspiel verbringt. So zumindest die überspitzte Sichtweise, die in zugegebenermaßen einigen Fällen und einigen Punkten sogar zutreffen mag. Spätestens seit der Big Bang Theory und The IT Crowd sollte das Bild hinsichtlich der ersten Aspekte allerdings deutlich anders aussehen. [Wenngleich ich mich schon frage, wie Sheldon und Co. ihre schlanke Figur bei täglichem Kantinenessen, allabendlichen Restaurantbesuchen oder Fernseh-, Computer- und Rollenspielabenden mit Essen vom Lieferdienst wahren, wenn sich zugleich ihre wirksamen sportlichen Aktivitäten auf das Match vor der Spielkonsole beschränken.]

Doch nun wagt sich mit Dungeons & Workouts eine 253 Seiten starke Challenge für den gemeinen Gamer, bzw. Helden aus der Deckung. Gino Singh mit seinem Team sind angetreten um auf eine witzige Art den Sesselhockern unter uns die Schweißperlen auf die Stirn zu treiben und bedienen sich dabei diverser subtiler Methoden, die aus dem Rollenspielsektor bekannt sind. Und das im Buch befindliche Abenteuer übersteht nur, wer das sich dort kontinuierlich aufbauende Trainingsprogramm durchhält.

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Weltraum

Bild: © Beate Bachmann / Pixabay (modifiziert)

Niven und Pournelle: Extraterrestrial – Die Ankunft

Die Menschen haben sich im Weltall ausgebreitet und längst den Planeten Erde verlassen um sich auch außerhalb der Galaxis auf anderen Planeten niederzulassen. Doch bei all dem technischen Fortschritt ist die Menschheit hierdurch nicht friedfertiger geworden. Die intergalaktische Regierungsform ist eine Monarchie mit dem Regierungssitz auf dem Planeten Sparta. Man zählt mittlerweile das zweite Imperium und noch immer hat man nicht mit allen Kolonien des ersten Imperiums wieder Kontakt aufgebaut und muss noch so manch planetares Scharmützel gegen Rebellen austragen.

In genau dieser Zeit entdeckt man einen Flugkörper, der aus Murchesons Auge direkt in Richtung der Sonne unterwegs ist. Es bleibt nicht viel Zeit zur Vorbereitung und so wird ein Schlachtschiff entsandt um die Sonde abzufangen, von der man ausgeht, dass sie nichtmenschlichen Ursprungs ist. Der erste Kontakt zu einer “außerirdischen” Lebensform seit Menschengedenken!

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Kliff

Bild: © Karlokolumno / Pixabay (modifiziert)

Michael Robotham: Der Schlafmacher

Alles wieder gut, zumindest, was mich und Michael Robotham betrifft. Der vorherige Roman “Erlöse mich” hatte mich mal wieder nicht ganz so begeistert, doch der derzeit letzte Band der Joe O'Loughlin Reihe hat mich dann wieder umgehauen.

Professor Joe O'Loughlin ist ein britischer Psychologe, der gelegentlich durch die Polizei als Sachverständiger oder Berater bei kniffligen Kriminalfällen hinzugezogen wird. So auch im Psychothriller “Der Schlafmacher”, in dem es zunächst um die Aufklärung eines Doppelmordes geht. Eine geschiedene Frau und ihre 18jährige Tochter wurden in ihrem Farmhaus bestialisch ermordet aufgefunden. Sechs Verdächtige hat die Polizei auf ihrer Liste, doch für keinen Indizien oder Beweise genug um eine Verhaftung vornehmen zu können.

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Blick durch ein Loch in der Wand

Bild: © Unsplash / Pixabay (modifiziert)

Michael Robotham: Erlöse mich

Marnie Logan steckt in Schwierigkeiten. Vor über einem Jahr ist ihr Mann Daniel spurlos verschwunden und hat sie mit ihren beiden Kindern und vor allem mit einem Berg an Spielschulden sitzen lassen. Vom skrupellosen Geldverleiher zur Prostitution gezwungen, von ihrem Familien- und Freundeskreis gemieden sucht sie Unterstützung bei ihrem Psychologen Joe O'Loughlin.

O'Loughlin erkennt bald, dass die attraktive Frau mehr Probleme hat, als in den Sitzungen bislang zur Sprache gekommen sind. Und spätestens als Marnie auch noch in das Visier der Polizei gerät, bittet er seinen Freund, den pensionierten Polizisten Vincent Ruiz um Unterstützung bei der Suche nach Daniel und der Aufklärung der merkwürdigen Ereignisse rund um die zweifache Mutter.

O'Loughlin und Ruiz müssen schon recht schnell zugeben, dass Daniel nicht der einzige Mensch in Marnies näherem Umfeld ist, der “verschwunden” ist. Birgt die Patientin eine düstere Vergangenheit und stimmen die Warnungen vor Marnie, die ihre Bekannten den Beiden gegenüber äußern?

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