Der erste Spielleiter – Gary Gygax und die Erschaffung von D&D

Vor wenigen Tagen trudelte die Graphic Novel “Der erste Spielleiter” aus dem Feder&Schwert Verlag bei mir ein. Die Übersetzung des Buches hatte ich im Rahmen der Crowdfunding Kampagne mit unterstützt und freue mich nun darüber, dass es zum einen nicht nur gut geworden ist, zum anderen auch darüber, dass diese Kickstarter Kampagne sogar (nahezu) fristgerecht abgeliefert wurde.

Gelesen ist die Geschichte über Gary Gygax und die Erschaffung von D&D schnell, denn letztlich handelt es sich um einen 136 Seiten umfassenden Comic, der im Stil eines Rollenspiels gehalten wurde. “Du bist Gary Gygax …” beginnen diverse Kapitel und lassen den Leser Einblicke in das Leben von Gygax nehmen, wie er seine erste Bekanntschaft mit Kosims machte, versuchte magische Elemente in das Miniaturenspiel zu bringen, die erste GenCon startete und nach einigen weiteren Stationen das Rollenspiel Dungeons & Dragons auf den Markt brachte, dass seiner Firma TSR einen Millionenumsatz bescherte … bis sie schließlich durch Misswirtschaft zugrunde ging.

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Der literarische Start in das Jahr 2018

Welches ist Dein erstes (Hör-)Buch in 2018, fragt Patricia von Fiktive Welten in dieser Woche. Bei all dem Podcast Konsum, sind Hörbücher in den vergangenen Monaten massiv zurückgedrängt worden. Und tatsächlich habe ich aber auch einen Stapel für ungehörte Hörbücher und Hörspiele, einen SUH also. Bei einer längeren Autofahrt konnte ich dann in dieser Woche nicht nur über drei Stunden Podcasts abarbeiten, sondern auch noch ein Hörspiel von meinem SUH entfernen.

An der “konventionellen” Buchfront habe ich ein Werk aus 2017 mit herübergebracht, aber bislang auch nur wenige Seiten vorangetrieben. Dafür aber einen Comic abgeschlossen. Was sind also die literarischen Medien, denen ich mich zu Beginn diesen Jahres stelle?

In den Büchern und Hörbüchern, mit denen ich 2018 beginne, finden sich Außerirdische, Zauberer und mysteriöse Wesen und überraschenderweise ist kein klassischer Thriller dabei.

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Jens Schumacher: Der Hügel von Yhth

H. P. Lovecraft steht für Horror-Literatur und viele Autoren haben sich in seinem Schatten an Mythos Werke herangetraut oder – wie in diesem Fall – versucht in Lovecrafts Stil eigene Geschichten zu verfassen. Jens Schumacher ist dies mit seiner Novelle “Der Hügel von Yhth” dabei durchaus gelungen.

Der Klappentext preist das Buch als “klassische Spuknovelle in der Tradition H. P. Lovecrafts” an und beide Punkte – soviel kann man bereits vorweg schicken – werden auch erfüllt. Mit lediglich 141 mit großer Schrift bedruckten Seiten, ist der Leseaufwand eher überschaubar, bzw. das Lesevergnügen von eher kurzer Dauer. Doch dies entspricht so auch dem Umfang der meisten Werke aus der Feder von Lovecraft selber.

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Sebastian Fitzek: AchtNacht

Am 8. August, von 20:08 bis 8:00 Uhr am kommenden Morgen, der sogenannten AchtNacht, sind zwei zufällig ausgewählte Personen in Deutschland vogelfrei. Mehr sogar, denn auf ihren Tod ist ein Kopfgeld von 10 Millionen Euro ausgesetzt. Vorschläge für Kandidaten können online für eine Gebühr von 10 €, natürlich ohne Angabe von Gründen und anonym eingereicht werden. Die Jagdlizenz für die AchtNacht, also die Berechtigung an der Jagd auf die Auserwählten teilzunehmen und die Siegprämie einstreichen zu dürfen, ist für einen Euro zu erhalten. Der Bundespräsident hat zudem versichert, dass der Gewinner unmittelbar im Anschluss an die AchtNacht begnadigt wird und damit keinerlei Strafe zu befürchten hat.

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Wulf Dorn: Die Kinder

In einem kleinen Bergdorf sind alle Menschen verschwunden. Nicht gänzlich spurlos und mit der Schwangeren Laura Schrader haben die ermittelnden Beamten auch eine Person aufgetan, die möglicherweise mehr Informationen über die Geschehnisse im Ort hat.

Laura ist auch dem Weg fort von dem beschaulichen Ort mit dem Auto verunglückt und erzählt von fremden Stimmen in ihrem Kopf. Dies und die Tatsache, dass man im Kofferraum ihres Fahrzeugs die Leiche eines jungen Mädchens gefunden hat, veranlassen die Beamten Laura zunächst einzuweisen und durch einen Psychiater befragen zu lassen. Die Zeit drängt, denn noch immer fehlen Hinweis auf der Suche nach den vermissten Menschen.

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Jim Butcher: Grabesruh – Die dunklen Fälle des Harry Dresden

Mit der Lektüre der Romanreihe rund um den Magier Harry Dresden in Chicago habe ich erst spät begonnen, sodass ich auch jetzt erst den dritten Band beenden konnte und noch einige Bände vor mir liegen. Das nun ausgelesene Buch unter dem deutschen Titel Grabesruh bringt den Magiekundigen Dresden in Kontakt mit Geistern, die aus dem Niemalsland in die gegenwärtige Welt der Menschen vordringen und gehäuft für Unruhe sorgen. Doch bei den Geistern alleine bleibt es nicht, denn schon bald wird dem Magier klar, dass hinter den zahlreichen Störungen etwas persönliches steckt.

Harry Dresden ist ein Magier, der mit einem eigenen Eintrag in den Gelben Seiten verzeichnet ist und als eine Art Privatdetektiv seine magischen Fähigkeiten zur Verfügung stellt. Gelegentlich wird er auch von einer Sondereinheit der Polizei als Berater herangezogen, wenn es Verbrechen aufzuklären gilt, deren Gestalt sich mit herkömmlichen Mitteln nicht erschließen lässt. Doch es scheint viel häufiger der Fall zu sein, dass Dresden sich mit größeren Ereignissen auseinandersetzen muss, als der Suche nach verlorenen Gegenständen.

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Weltraum

Bild: © Beate Bachmann / Pixabay (modifiziert)

Niven und Pournelle: Extraterrestrial – Die Ankunft

Die Menschen haben sich im Weltall ausgebreitet und längst den Planeten Erde verlassen um sich auch außerhalb der Galaxis auf anderen Planeten niederzulassen. Doch bei all dem technischen Fortschritt ist die Menschheit hierdurch nicht friedfertiger geworden. Die intergalaktische Regierungsform ist eine Monarchie mit dem Regierungssitz auf dem Planeten Sparta. Man zählt mittlerweile das zweite Imperium und noch immer hat man nicht mit allen Kolonien des ersten Imperiums wieder Kontakt aufgebaut und muss noch so manch planetares Scharmützel gegen Rebellen austragen.

In genau dieser Zeit entdeckt man einen Flugkörper, der aus Murchesons Auge direkt in Richtung der Sonne unterwegs ist. Es bleibt nicht viel Zeit zur Vorbereitung und so wird ein Schlachtschiff entsandt um die Sonde abzufangen, von der man ausgeht, dass sie nichtmenschlichen Ursprungs ist. Der erste Kontakt zu einer “außerirdischen” Lebensform seit Menschengedenken!

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Kliff

Bild: © Karlokolumno / Pixabay (modifiziert)

Michael Robotham: Der Schlafmacher

Alles wieder gut, zumindest, was mich und Michael Robotham betrifft. Der vorherige Roman “Erlöse mich” hatte mich mal wieder nicht ganz so begeistert, doch der derzeit letzte Band der Joe O'Loughlin Reihe hat mich dann wieder umgehauen.

Professor Joe O'Loughlin ist ein britischer Psychologe, der gelegentlich durch die Polizei als Sachverständiger oder Berater bei kniffligen Kriminalfällen hinzugezogen wird. So auch im Psychothriller “Der Schlafmacher”, in dem es zunächst um die Aufklärung eines Doppelmordes geht. Eine geschiedene Frau und ihre 18jährige Tochter wurden in ihrem Farmhaus bestialisch ermordet aufgefunden. Sechs Verdächtige hat die Polizei auf ihrer Liste, doch für keinen Indizien oder Beweise genug um eine Verhaftung vornehmen zu können.

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