M. R. Forbes: Totentanz

Auch im dritten Band der Nekromant Reihe von M. R. Forbes, Totentanz, kämpft der schwerkranke Conor Night als vermutlich einziger der Todesmagie fähiger Mensch auf der Erde um sein eigenes Überleben. Doch diesmal geht es auch um den Fortbestand der Metamenschheit an und für sich.

Viele seiner Wegbegleiter hat er bereits in den ersten beiden Bänden der Romanreihe verloren, doch der dem Tode geweihte Conor gibt nicht auf. Das rare Medikament zu beschaffen, dass ihm das Leben verlängert, wird zunehmend schwieriger und dennoch scheint Mr. Black, aus dessen Bestand sich Conor Night immer wieder heimlich bedient, dies zu tolerieren.

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Jesper Bugge Kold: Wintermänner

Meine Urlaubslektüre für den frühen Sommerurlaub hatte einen eher kühlen Titel: Wintermänner. Jesper Bugge Kold beschreibt hier das Leben zweier Brüder zu den Zeiten des dritten Reichs. Der eine Veteran des ersten Weltkriegs und Direktor einer erfolgreichen Bekleidungsfirma, der andere Dozent der Mathematik an der Universität zu Hamburg. Beide haben keinen unmittelbaren Draht zu den Nazis und beobachten die Geschehnisse mit Skepsis, doch beide geraten in den Strudel der Nationalsozialisten und finden sich alsbald in der schwarzen SS Uniform wieder. Dabei kämpfen … weiterlesen…

Linwood Barclay: Weil ich euch liebte

Linwood Barclays Bücher behandle ich immer recht stiefmütterlich, dabei sind sie fesselnd und eine wahre Freude. Dies durfte ich unlängst wieder feststellen, als ich mir aus meinem SUB den 2012 erschienenen Thriller Weil ich euch liebtekommerzieller Link hervorgezogen und verschlungen habe.

In vielen seiner Romanen verschwindet eine Person urplötzlich und mysteriös aus dem familiären Umfeld, doch diesmal ist das Verschwinden von Glens Ehefrau definitiv final, als sie auf der Autobahn in einem Verkehrsunfall ums Leben kommt.

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Kirkman und Bonasinga: The Walking Dead – Band 1

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Die Erfolgsreihe um die Zombie Epidemie hat mit einer Comic-Reihe begonnen und in der gleichnamigen Fernsehserie “The Walking Dead” wohl ihren Höhepunkt erreicht. Doch auch in Buchform, als Romanreihe hat man sich versucht. Für den ersten Band konnte ich mich erwärmen.

In einer Kurzfassung einer Rezension könnte ich schreiben, dass der mit der Fernsehserie vertraute Leser bekommt, was er vermutlich erwartet. Zwar ist die Handlung im Roman bezogen auf die Protagonisten im Vergleich zum filmischen Pendant eine gänzlich andere, bzw. dient als Vorgeschichte zum “Governor” und hätte so auch als Vorlage für die ein oder andere Staffel rund um Rick und seine Leute dienen können.

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Gamer

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Ich bin – wie so viele – kein großer Freund von Anthologien, also Geschichtensammlungen, vor allem von unterschiedlichen Autoren. Dies liegt primär daran, dass nur die Kurzgeschichten ihrem Namen entsprechend einfach zu kurz sind. Es kommt selten die Stimmung auf oder wenn man in die Geschichte eingetaucht ist, dann ist das letzte Wort auch schon wieder gelesen. Nur wenigen Autoren gelingt tatsächlich die hohe Kunst der Kurzgeschichte.

Und dennoch habe ich mich (mit ein paar Jahren Verzug) an eine Anthologie begeben, die unter anderem von meinem Blogger-Kollegen André Skora herausgegeben wurde: Gamer.

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John Katzenbach: Das Tribunal

Was genau Tommy Hart, einen Jurastudenten kurz vor seinem Abschluss, dazu getrieben hat sich bei der Army zu melden, ist ihm eigentlich nicht klar und lange ist diese Entscheidung nun schon her. Nun sitzt er mit tausenden gleichgesinnten Offizieren im winterlichen Kriegsgefangenenlager der Luftwaffe, Stalag Luft 13. Die tägliche Routine ist eintönig: regelmäßige Zählappelle, aus der kargen Verpflegung durch die Deutschen und den Paketen des Roten Kreuzes eine wie auch immer geartete, abwechslungsreiche Speise generieren und Tunnel graben. Dabei geht es den … weiterlesen…

Larry Niven: Ringwelt

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Eine ringförmige Welt, vor tausenden von Jahren gebaut, um eine Sonne mit Sonnenblenden, Landschaften und Raumhäfen, doch mit Konzeptfehlern, die sie zum Verfall verdammte. Ein großartiges Konzept für einen Science Fiction Roman von Larry Niven, allerdings betagt.

In einer fernen Zukunft, die Menschen können weit über 300 Jahre alt werden, bereist die Menschheit nicht nur andere Planeten und hat sich auf vielen davon niedergelassen, sondern hat auch Kontakt mit zwei weiteren intelligenten Lebensformen. Längst koexistiert man friedlich, wenngleich nach wie vor einige Vorbehalte bestehen.

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Sebastian Fitzek: Das Paket

Emma Stein ist Schlimmes widerfahren. In einem Hotelzimmer wurde sie vergewaltigt, kahl geschoren und anschließend auf der Straße ausgesetzt. Und dennoch glauben ihr die Ermittler, ja sogar ihr eigener Mann nicht, denn was so aussieht, wie die Tat des gesuchten Serienmörders “Der Frisör”, stimmt in ein paar Punkten nicht überein, vor allem, da Emma den Überfall überlebt hat. Auch der Tatort, das Hotelzimmer kann nicht gefunden werden, existiert ein Zimmer mit der von Emma angegebenen Nummer und dem Portrait des chinesischen Künstlers Ai Weiwei doch überhaupt nicht.

Die Psychiaterin Emma stürzt durch diesen Vorfall in eine tiefe Krise. Das ungeborene Kind geht verloren und der Unglaube, der ihr von allen entgegen gebracht wird, lässt sie angsterfüllt und schreckhaft zurück. Nicht mehr fähig ihrer Arbeit nachzugehen, verbringt sie nun die Tage zurückgezogen mit ihrem Hund im Haus, als der Zusteller ihr wieder einmal einige Pakete bringt und sie bittet auch das dem Buch seinen Namen gebende Paket für einen Nachbarn anzunehmen, einen Nachbarn, dessen Namen sie noch nie gehört hat.

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