Gefangenendilemma 4: die Gefangenen in der Mine

Gefangenendilemma 4: die Gefangenen in der Mine

Wieder einmal habe ich ein kleines Rätsel, das durch die Rahmenhandlung in die Kategorie Gefangenendilemma fällt. In diesem speziellen Logikrätsel betrifft es dabei nicht nur eine kleine Zahl an Gefangenen von denen nur einer frei kommt, sondern eine große Gruppe an Zwangsarbeitern in einer Mine, denen ein Herrscher die Freiheit gelobt, zumindest wenn sie sich geschickt anstellen.

Ein grausamer König hat seine Gefangenen in einen seiner dunkelsten und tiefsten Bergwerke entsandt um dort für ihn die begehrte Kohle (oder waren es Gold und Diamanten?) zu Tage zu fördern. Nach Jahren der Schinderei gelobt der Herrscher nun den Gefangenen die Freiheit zu schenken, wenn sie gemeinsam eine Aufgabe lösen ohne sich dabei abzustimmen.

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Gefangenendilemma 3: drei Gefangene und fünf Marterpfähle

Gefangenendilemma 3: drei Gefangene und fünf Marterpfähle

Wieder einmal möchte ich ein kniffliges Rätsel präsentieren, das ich in düster-makabere Kategorie Gefangenendilemma einsortieren möchte. In diesem Fall spielt die Hintergrundgeschichte bei einem indigenen Stamm, oder politisch inkorrekt: bei den Indianern.

Drei unvorsichtige Reisende sind von den tapferen Kriegern eines Indianerstamms aufgegriffen worden, die – wie es bei den Gefangenendilemmata üblich ist – besonders grausam sind. Mit verbundenen Augen werden die drei jeweils an einen Marterpfahl gebunden und zwar dergestalt, dass der erste lediglich in die weite Prärie blicken kann, der zweite den Marterpfahl des ersten und der dritte die beiden Marterpfähle der beiden anderen Gefangenen sehen kann.

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Das Rätsel mit der Rolltreppe

Das Rätsel mit der Rolltreppe

Ein Mann läuft entgegen der Fahrtrichtung eine Rolltreppe hinauf und zählt dabei die Stufen, die er dabei nimmt. Es sind 90. In der gleichen Geschwindigkeit läuft er nun die Rolltreppe hinab, also mit der Fahrtrichtung und zählt diesmal 60 Stufen. Wie viele Stufen müsstet der Man nun überschreiten, wenn die Rolltreppe sich nicht bewegt um die Höhe zu überwinden? Lässt sich dies aus den gegebenen Angaben ermitteln?

Noch einmal habe ich ein klassisches Rätsel hervorgekramt, das mit ein wenig einfacher Mathematik gelöst werden kann, wenn man sich nicht in die Irre führen lässt.

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Seid sie Recht bescheid wissen – wie jetzt?

Gelegentlich korrigiere (mittlerweile lektoriere) ich auch mal das ein oder andere Werk. Interessant dabei ist der Effekt, dass man auf einmal an sich selbst zu zweifeln beginnt, wenn Wörter oder Redewendungen im vorliegenden Text auftauchen, über deren korrekte Handhabung und Schreibweise auf einmal selber nicht mehr so recht sicher ist. Faktisch habe ich weder Germanistik studiert noch eine besonders gute Note in meinem vierten Abi-Fach (Deutsch) gehabt, doch Rechtschreibfehler waren eher selten der Auslöser für Punktabzüge.

Bei meinem aktuellen Lektorat bin ich auf einige Fragen der deutschen Sprache gestoßen, denen ich noch einmal genauer nachgehen wollte (musste). Dazu gebe ich dann noch meinen Aufreger Nummer 1 in heutigen Posts und schon habe ich vier Gründe für einen Blogbeitrag mit pädagogischem Wertbeitrag. Hinsichtlich des Beitragstitels sollte damit nun also keine Befürchtung bestehen, dass ich nun unter die Legastheniker gegangen sei.

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Rätsel: 3 Mönche und 3 Kannibalen

Irgendwo in der Südsee sind drei Mönche auf einer einsamen Insel gestrandet. Auf der benachbarten Insel sind drei Kannibalen mit einem Kanu, das nur zwei Personen fassen kann. Wenn an einem Ort mehr Kannibalen als Mönche sind, geschieht ein Unglück.

Wie können die beiden Gruppierungen nun die Insel wechseln, ohne dass die Kannibalen über einen (oder mehrere) der Mönche herfallen und so, dass am Ende das Kanu wieder bei den rechtmäßigen Eigentümern, den Kannibalen ist?

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Klassiker: 12 Kugeln und eine Waage

Der König besitzt 12 Kugeln aus Gold. Alle sind von identischer Größe und Form, lassen sich also optisch nicht voneinander unterscheiden. Nun hegt der misstrauische König den Verdacht, dass er betrogen wurde und eine dieser Kugeln nicht genauso schwer ist, wie die anderen und vermutlich aus einem anderen Material besteht.

Der äußerst ungeduldige König fordert nun dazu auf die betreffende, falsche Goldkugel zu identifizieren und stellt dabei eine Balkenwaage zur Verfügung. Da der Herrscher allerdings dringend auf Rache aus ist, lässt er nur drei Wiegevorgänge zu, bevor er sich auch denjenigen vorknöpft, der die Kugeln überprüfen soll.

Wie kann man also mit einer Balkenwaage mit maximal drei Wiegevorgängen aus 12 Kugeln diejenige ermitteln, die sich vom Gewicht her von den anderen unterscheidet und zudem noch erkennen, ob diese Kugel leichter oder schwerer ist, als die anderen?

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Einen besseren Taschenrechner programmieren

Im ersten Beitrag hatte ich gezeigt, wie man mit Hilfe der Postfix, bzw. Polnischen Notation einen einfachen Taschenrechner programmieren kann. Dieser hatte allerdings einige Schwächen, da er einige allgemein anerkannte Rechenregeln wie Punkt-vor-Strich nicht respektiert, mit negativen Zahlen nicht sauber zurecht kommt und auch noch andere Schwächen besitzt. In diesem zweiten Teil sollen diese Mängel ausgebügelt werden und der Taschenrechner deutlich ausgebaut werden.

Die Beispiele zur Programmierung eines Taschenrechners auf dieser Seite sind in JavaScript programmiert. Eine PHP Version folgt.

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Einen einfachen Taschenrechner programmieren

Für die Überarbeitung meines Würfel Tools @RollButler wollte ich von einem in JavaScript eher schlampig programmierten Tool weg zu einem leistungsfähigerem Code wechseln. Bereits bei der JavaScript Version war die Würfel Anwendung auch als Taschenrechner nutzbar, allerdings nur als Seiteneffekt eines verwendeten Befehls, den ich persönlich für diesen Zweck eher unschön empfinde. Also war der Rückgriff auf längst verdrängtes Wissen aus meinem Studium der Informatik von vor 25 Jahren erforderlich. Ein wenig Recherche im Internet beschleunigte meine grauen Zellen, doch alle angebotenen Lösungen griffen entweder auf das “eval” Kommando zurück, oder ignorierten Punkt-vor-Strichrechnungen. Dabei ist die Lösung doch vergleichsweise einfach.

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