Dungeons & Workouts – Fitness für den Helden

Dungeons & Workouts – Fitness für den Helden

Der gemeine Nerd wird gerne als langhaariger, schlecht rasierter und vor allem übergewichtiger Kerl angesehen, der üblicherweise noch bei seiner Mutter wohnt und seine freie Zeit vor dem Computer, im Comicbuchladen oder im Keller mit Gleichgesinnten beim Pen&Paper Rollenspiel verbringt. So zumindest die überspitzte Sichtweise, die in zugegebenermaßen einigen Fällen und einigen Punkten sogar zutreffen mag. Spätestens seit der Big Bang Theory und The IT Crowd sollte das Bild hinsichtlich der ersten Aspekte allerdings deutlich anders aussehen. [Wenngleich ich mich schon frage, wie Sheldon und Co. ihre schlanke Figur bei täglichem Kantinenessen, allabendlichen Restaurantbesuchen oder Fernseh-, Computer- und Rollenspielabenden mit Essen vom Lieferdienst wahren, wenn sich zugleich ihre wirksamen sportlichen Aktivitäten auf das Match vor der Spielkonsole beschränken.]

Doch nun wagt sich mit Dungeons & Workouts eine 253 Seiten starke Challenge für den gemeinen Gamer, bzw. Helden aus der Deckung. Gino Singh mit seinem Team sind angetreten um auf eine witzige Art den Sesselhockern unter uns die Schweißperlen auf die Stirn zu treiben und bedienen sich dabei diverser subtiler Methoden, die aus dem Rollenspielsektor bekannt sind. Und das im Buch befindliche Abenteuer übersteht nur, wer das sich dort kontinuierlich aufbauende Trainingsprogramm durchhält.

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Niven und Pournelle: Extraterrestrial – Die Ankunft

Die Menschen haben sich im Weltall ausgebreitet und längst den Planeten Erde verlassen um sich auch außerhalb der Galaxis auf anderen Planeten niederzulassen. Doch bei all dem technischen Fortschritt ist die Menschheit hierdurch nicht friedfertiger geworden. Die intergalaktische Regierungsform ist eine Monarchie mit dem Regierungssitz auf dem Planeten Sparta. Man zählt mittlerweile das zweite Imperium und noch immer hat man nicht mit allen Kolonien des ersten Imperiums wieder Kontakt aufgebaut und muss noch so manch planetares Scharmützel gegen Rebellen austragen.

In genau dieser Zeit entdeckt man einen Flugkörper, der aus Murchesons Auge direkt in Richtung der Sonne unterwegs ist. Es bleibt nicht viel Zeit zur Vorbereitung und so wird ein Schlachtschiff entsandt um die Sonde abzufangen, von der man ausgeht, dass sie nichtmenschlichen Ursprungs ist. Der erste Kontakt zu einer “außerirdischen” Lebensform seit Menschengedenken!

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Michael Robotham: Der Schlafmacher

Alles wieder gut, zumindest, was mich und Michael Robotham betrifft. Der vorherige Roman “Erlöse mich” hatte mich mal wieder nicht ganz so begeistert, doch der derzeit letzte Band der Joe O'Loughlin Reihe hat mich dann wieder umgehauen.

Professor Joe O'Loughlin ist ein britischer Psychologe, der gelegentlich durch die Polizei als Sachverständiger oder Berater bei kniffligen Kriminalfällen hinzugezogen wird. So auch im Psychothriller “Der Schlafmacher”, in dem es zunächst um die Aufklärung eines Doppelmordes geht. Eine geschiedene Frau und ihre 18jährige Tochter wurden in ihrem Farmhaus bestialisch ermordet aufgefunden. Sechs Verdächtige hat die Polizei auf ihrer Liste, doch für keinen Indizien oder Beweise genug um eine Verhaftung vornehmen zu können.

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Michael Robotham: Erlöse mich

Marnie Logan steckt in Schwierigkeiten. Vor über einem Jahr ist ihr Mann Daniel spurlos verschwunden und hat sie mit ihren beiden Kindern und vor allem mit einem Berg an Spielschulden sitzen lassen. Vom skrupellosen Geldverleiher zur Prostitution gezwungen, von ihrem Familien- und Freundeskreis gemieden sucht sie Unterstützung bei ihrem Psychologen Joe O'Loughlin.

O'Loughlin erkennt bald, dass die attraktive Frau mehr Probleme hat, als in den Sitzungen bislang zur Sprache gekommen sind. Und spätestens als Marnie auch noch in das Visier der Polizei gerät, bittet er seinen Freund, den pensionierten Polizisten Vincent Ruiz um Unterstützung bei der Suche nach Daniel und der Aufklärung der merkwürdigen Ereignisse rund um die zweifache Mutter.

O'Loughlin und Ruiz müssen schon recht schnell zugeben, dass Daniel nicht der einzige Mensch in Marnies näherem Umfeld ist, der “verschwunden” ist. Birgt die Patientin eine düstere Vergangenheit und stimmen die Warnungen vor Marnie, die ihre Bekannten den Beiden gegenüber äußern?

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Rob Blackwell: Verflucht – Nacht der Toten

Lord Halloween ist zurück! 12 Jahre sind vergangen, seit ein brutaler Serienmörder in der Kleinstadt Loudon sein Unwesen trieb und zahlreiche Menschen abschlachtete. Doch nun ereignen sich neue Morde, die in ihrer Grausamkeit den Verbrechen von damals in nichts nachstehen.

Quinn O’Brian ist Journalist für den örtlichen Lokalteil der Washington Post und kämpft mit seinen alljährlich im Oktober wiederkehrenden Albträumen, in denen er von einem kopflosen Reiter verfolgt wird. Als ihm eine neue Kollegin zugeteilt wird, kommen sich die beiden stetig näher, geraten allerdings auch in den Fokus den Killers, der Loudon unsicher macht. Zudem hat Kate, so heißt Quinns neue Kollegin, auch ihr Päckchen zu tragen und eine Historie in Bezug auf den Killer von damals hat.

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Sandy Petersens Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen

Es hat überraschend lange gedauert, bis das cthuloide Nachschlagewerk von Sandy Petersen auch in deutscher Übersetzung verlegt wurde. Nun ist es da, das Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen, das ein ganz besonderes Addon für das Cthulhu Rollenspiel darstellt. Kurz vor der RPC trudelte der Band mit 128 farbig illustrierten Seiten ein. Mal sehen, ob und wenn ja, wozu dieses wissenschaftliche Bestimmungsbuch taugt.

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Jonathan L. Howard: Carter & Lovecraft – Das Erbe

Es ist vielleicht etwas gewagt, ein Buch mit dem Namen des amerikanischen Autors H. P. Lovecraft zu versehen, wenn es sich weder um eines seiner Werke, noch um ein Fachbuch dazu handelt. Doch bei Carter und Lovecraft des britischen Autors Jonathan L. Howard handelt es sich um eine moderne Fiktion, die sich an den Werken von Lovecraft orientiert und mit einer ganzen Reihe an Referenzen auf seinen Kosmos aufwartet.

Daniel Carter ist Polizist, genauer gesagt Ermittler bei der Mordkommission, dem es gelingt einen sadistischen Serienmörder aus dem Verkehr zu ziehen. Doch in diesem Zuge nimmt sich sein langjähriger Partner noch am Tatort das Leben. Weitere Untersuchungen werfen mehr Fragen als Antworten auf, denn abgesehen vom völlig unerklärlichen Selbstmord, wundert man sich auch darüber, warum der Serienmörder mit einer ungeladenen Waffe auf die Polizisten zielte. Wollte er von den Polizisten erschossen werden? Was ist das für eine ungewöhnliche Wand, die der Täter am Ort aufgebaut hat und auf der merkwürdige Strukturen abgebildet sind?

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Chris Mooney – Invisible

Geschafft! So oder ähnlich müsste mein Kommentar zu Chris Mooneys Thriller Invisible lauten, den ich deutlich vor Weihnachten begonnen und nun anderthalb Monate später beendet habe. Doch das Feedback zum Roman vorauszuschicken ist vermutlich keine gute Idee.

Stephen Conway ist ein CIA Agent, der mit seinem Team IWAC Jagd auf einen Kriminellen mit dem Namen “Angel Eyes” macht. Angel Eyes stiehlt exotische Prototypen moderner Waffensysteme, Laserkanonen, Tarnhubschrauber, etc. Sein aktuell geplanter Coup ist der Diebstahl eines Kampfanzugs, der unsichtbar macht.

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