Blick durch ein Loch in der Wand

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Michael Robotham: Erlöse mich

Marnie Logan steckt in Schwierigkeiten. Vor über einem Jahr ist ihr Mann Daniel spurlos verschwunden und hat sie mit ihren beiden Kindern und vor allem mit einem Berg an Spielschulden sitzen lassen. Vom skrupellosen Geldverleiher zur Prostitution gezwungen, von ihrem Familien- und Freundeskreis gemieden sucht sie Unterstützung bei ihrem Psychologen Joe O'Loughlin.

O'Loughlin erkennt bald, dass die attraktive Frau mehr Probleme hat, als in den Sitzungen bislang zur Sprache gekommen sind. Und spätestens als Marnie auch noch in das Visier der Polizei gerät, bittet er seinen Freund, den pensionierten Polizisten Vincent Ruiz um Unterstützung bei der Suche nach Daniel und der Aufklärung der merkwürdigen Ereignisse rund um die zweifache Mutter.

O'Loughlin und Ruiz müssen schon recht schnell zugeben, dass Daniel nicht der einzige Mensch in Marnies näherem Umfeld ist, der “verschwunden” ist. Birgt die Patientin eine düstere Vergangenheit und stimmen die Warnungen vor Marnie, die ihre Bekannten den Beiden gegenüber äußern?

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Holzbrücke

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Rob Blackwell: Verflucht – Nacht der Toten

Lord Halloween ist zurück! 12 Jahre sind vergangen, seit ein brutaler Serienmörder in der Kleinstadt Loudon sein Unwesen trieb und zahlreiche Menschen abschlachtete. Doch nun ereignen sich neue Morde, die in ihrer Grausamkeit den Verbrechen von damals in nichts nachstehen.

Quinn O’Brian ist Journalist für den örtlichen Lokalteil der Washington Post und kämpft mit seinen alljährlich im Oktober wiederkehrenden Albträumen, in denen er von einem kopflosen Reiter verfolgt wird. Als ihm eine neue Kollegin zugeteilt wird, kommen sich die beiden stetig näher, geraten allerdings auch in den Fokus den Killers, der Loudon unsicher macht. Zudem hat Kate, so heißt Quinns neue Kollegin, auch ihr Päckchen zu tragen und eine Historie in Bezug auf den Killer von damals hat.

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Altes Buch mit Karte

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Sandy Petersens Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen

Es hat überraschend lange gedauert, bis das cthuloide Nachschlagewerk von Sandy Petersen auch in deutscher Übersetzung verlegt wurde. Nun ist es da, das Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen, das ein ganz besonderes Addon für das Cthulhu Rollenspiel darstellt. Kurz vor der RPC trudelte der Band mit 128 farbig illustrierten Seiten ein. Mal sehen, ob und wenn ja, wozu dieses wissenschaftliche Bestimmungsbuch taugt.

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Büchertunnel

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Jonathan L. Howard: Carter & Lovecraft – Das Erbe

Es ist vielleicht etwas gewagt, ein Buch mit dem Namen des amerikanischen Autors H. P. Lovecraft zu versehen, wenn es sich weder um eines seiner Werke, noch um ein Fachbuch dazu handelt. Doch bei Carter und Lovecraft des britischen Autors Jonathan L. Howard handelt es sich um eine moderne Fiktion, die sich an den Werken von Lovecraft orientiert und mit einer ganzen Reihe an Referenzen auf seinen Kosmos aufwartet.

Daniel Carter ist Polizist, genauer gesagt Ermittler bei der Mordkommission, dem es gelingt einen sadistischen Serienmörder aus dem Verkehr zu ziehen. Doch in diesem Zuge nimmt sich sein langjähriger Partner noch am Tatort das Leben. Weitere Untersuchungen werfen mehr Fragen als Antworten auf, denn abgesehen vom völlig unerklärlichen Selbstmord, wundert man sich auch darüber, warum der Serienmörder mit einer ungeladenen Waffe auf die Polizisten zielte. Wollte er von den Polizisten erschossen werden? Was ist das für eine ungewöhnliche Wand, die der Täter am Ort aufgebaut hat und auf der merkwürdige Strukturen abgebildet sind?

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Bücherstapel

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Chris Mooney – Invisible

Geschafft! So oder ähnlich müsste mein Kommentar zu Chris Mooneys Thriller Invisible lauten, den ich deutlich vor Weihnachten begonnen und nun anderthalb Monate später beendet habe. Doch das Feedback zum Roman vorauszuschicken ist vermutlich keine gute Idee.

Stephen Conway ist ein CIA Agent, der mit seinem Team IWAC Jagd auf einen Kriminellen mit dem Namen “Angel Eyes” macht. Angel Eyes stiehlt exotische Prototypen moderner Waffensysteme, Laserkanonen, Tarnhubschrauber, etc. Sein aktuell geplanter Coup ist der Diebstahl eines Kampfanzugs, der unsichtbar macht.

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Magisches Buch

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M. R. Forbes – Der Nekromant – Totennacht

Was passiert, wenn man Harry Dresden auf einen Shadowrun loslässt? Es entsteht ein Roman wie wie Dead of Night, bzw. Totennacht in der deutschen Übersetzung. Conor Night ist ein Nekromant, vielleicht der letzte und einzige Mensch mit der Gabe Tote zu erwecken und zu kontrollieren. Doch was M. R. Forbes da geschrieben hat, artet nicht in einem der klassischen Zombie Settings aus, eher im Gegenteil, es ist eine der besten Urban Fantasy Stories, die ich je in den Fingern hatte.

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Krieg der Welten

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H. G. Wells: Der Krieg der Welten

Kenne ich, habe ich im Kino oder wahlweise im Fernsehen gesehen, wird vermutlich die erste Reaktion sein, an die der ein oder andere beim Lesen der Überschrift denkt. Es gehört zu den Werken, die mehr als hundert Jahre alt sind, aber bis in die heutige Zeit immer wieder gerne hervorgezogen werden, wenn einem Regisseur in Hollywood nichts Besseres zur Verfilmung einfällt. H. G. Wells “Der Krieg der Welten” wurde tatsächlich bereits 1898 veröffentlicht, also in einer Zeit in der das Automobil noch in den Kinderschuhen steckte und die großen Monarchien noch am Gipfel ihrer Macht standen.

Nun hat der Mantikore Verlag sich dieses Buchs aus der viktorianischen Zeit angenommen und eine mehr als würdige Neuausgabe veröffentlicht, was mich sträflich daran erinnern ließ, dass ich ausgerechnet dieses Werk Wells tatsächlich noch nicht gelesen hatte.

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Burgruine

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John Grant & Joe Dever: Vermächtnis der Kai

Der Einsame Wolf ist vielen aus den 80er Jahren noch ein Begriff, denn mit dieser legendären Spielbuchreihe sind viele Kinder und Jugendliche seinerzeit in Berührung gekommen. Zu dem Klassiker ist 1989 auch eine Romanreihe erschienen, die der Mantikore Verlag nun wie auch die Spielbücher neu herausgibt. Den ersten Band der Legends of Lone Wolf (Legenden des Einsamen Wolfs) habe ich dieser Tage gelesen.

Seit meiner letzten Lektüre des großartigen Spielbuchs ist es nun sicherlich ein Vierteljahrhundert her. Magnamund ist für mich also wieder so gut wie unbekannt.

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