Jesper Bugge Kold: Wintermänner

Meine Urlaubslektüre für den frühen Sommerurlaub hatte einen eher kühlen Titel: Wintermänner. Jesper Bugge Kold beschreibt hier das Leben zweier Brüder zu den Zeiten des dritten Reichs. Der eine Veteran des ersten Weltkriegs und Direktor einer erfolgreichen Bekleidungsfirma, der andere Dozent der Mathematik an der Universität zu Hamburg. Beide haben keinen unmittelbaren Draht zu den Nazis und beobachten die Geschehnisse mit Skepsis, doch beide geraten in den Strudel der Nationalsozialisten und finden sich alsbald in der schwarzen SS Uniform wieder. Dabei kämpfen … weiterlesen…

John Katzenbach: Der Sumpf

Robert Earl Ferguson sitzt im Todestrakt – unschuldig. Er wurde verurteilt, weil er ein Mädchen in Florida entführt, vergewaltigt und anschließend getötet haben soll. Der einzige Beweis, den die Justiz gegen ihn vorbringen konnte, ist sein Geständnis. Und dieses Geständnis hat er nur unter Gewaltanwendung durch die ihn vernehmenden Beamten abgegeben. Die letzte Hoffnung des Todeskandidaten ist der bekannte Kolumnist des Miami Herald, Matt Cowart. Cowart besucht Ferguson in seiner Zelle und bekommt von ihm die unglaubliche Geschichte seines Prozesses, die gespickt … weiterlesen…

Cthulhu: Horror Americana

Im Pegasus Verlag erschienen zeitgleich zwei neue Abenteuerbände für das Cthulhu Rollenspiel. Den ersten der beiden, Königsgambit in Kamborn, hatte ich bereits vorgestellt. , so der Titel der zweiten Abenteuersammlung, will ich mit diesem Beitrag präsentieren. Wie der Titel des Abenteuerbandes bereits vermuten lässt, beinhaltet das Buch Cthulhu zwei Abenteuer aus dem amerikanischen Umfeld und damit primär auch in den Vereinigten Staaten angesiedelt, wenngleich es in beiden Fällen unschwer möglich ist, diese auch in ein beliebiges anderes Land zu transferieren. Die Abenteuer … weiterlesen…

Linwood Barclay: Weil ich euch liebte

Linwood Barclays Bücher behandle ich immer recht stiefmütterlich, dabei sind sie fesselnd und eine wahre Freude. Dies durfte ich unlängst wieder feststellen, als ich mir aus meinem SUB den 2012 erschienenen Thriller Weil ich euch liebtekommerzieller Link hervorgezogen und verschlungen habe.

In vielen seiner Romanen verschwindet eine Person urplötzlich und mysteriös aus dem familiären Umfeld, doch diesmal ist das Verschwinden von Glens Ehefrau definitiv final, als sie auf der Autobahn in einem Verkehrsunfall ums Leben kommt.

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Kirkman und Bonasinga: The Walking Dead – Band 1

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Die Erfolgsreihe um die Zombie Epidemie hat mit einer Comic-Reihe begonnen und in der gleichnamigen Fernsehserie “The Walking Dead” wohl ihren Höhepunkt erreicht. Doch auch in Buchform, als Romanreihe hat man sich versucht. Für den ersten Band konnte ich mich erwärmen.

In einer Kurzfassung einer Rezension könnte ich schreiben, dass der mit der Fernsehserie vertraute Leser bekommt, was er vermutlich erwartet. Zwar ist die Handlung im Roman bezogen auf die Protagonisten im Vergleich zum filmischen Pendant eine gänzlich andere, bzw. dient als Vorgeschichte zum “Governor” und hätte so auch als Vorlage für die ein oder andere Staffel rund um Rick und seine Leute dienen können.

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Gamer

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Ich bin – wie so viele – kein großer Freund von Anthologien, also Geschichtensammlungen, vor allem von unterschiedlichen Autoren. Dies liegt primär daran, dass nur die Kurzgeschichten ihrem Namen entsprechend einfach zu kurz sind. Es kommt selten die Stimmung auf oder wenn man in die Geschichte eingetaucht ist, dann ist das letzte Wort auch schon wieder gelesen. Nur wenigen Autoren gelingt tatsächlich die hohe Kunst der Kurzgeschichte.

Und dennoch habe ich mich (mit ein paar Jahren Verzug) an eine Anthologie begeben, die unter anderem von meinem Blogger-Kollegen André Skora herausgegeben wurde: Gamer.

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John Katzenbach: Das Tribunal

Was genau Tommy Hart, einen Jurastudenten kurz vor seinem Abschluss, dazu getrieben hat sich bei der Army zu melden, ist ihm eigentlich nicht klar und lange ist diese Entscheidung nun schon her. Nun sitzt er mit tausenden gleichgesinnten Offizieren im winterlichen Kriegsgefangenenlager der Luftwaffe, Stalag Luft 13. Die tägliche Routine ist eintönig: regelmäßige Zählappelle, aus der kargen Verpflegung durch die Deutschen und den Paketen des Roten Kreuzes eine wie auch immer geartete, abwechslungsreiche Speise generieren und Tunnel graben. Dabei geht es den … weiterlesen…

Larry Niven: Ringwelt

Bild: © LoganArt / Pixabay

Eine ringförmige Welt, vor tausenden von Jahren gebaut, um eine Sonne mit Sonnenblenden, Landschaften und Raumhäfen, doch mit Konzeptfehlern, die sie zum Verfall verdammte. Ein großartiges Konzept für einen Science Fiction Roman von Larry Niven, allerdings betagt.

In einer fernen Zukunft, die Menschen können weit über 300 Jahre alt werden, bereist die Menschheit nicht nur andere Planeten und hat sich auf vielen davon niedergelassen, sondern hat auch Kontakt mit zwei weiteren intelligenten Lebensformen. Längst koexistiert man friedlich, wenngleich nach wie vor einige Vorbehalte bestehen.

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