Sebastian Fitzek: Der Augensammler

Sebastian Fitzek hat sich zu dem Top Psychothriller Autor in Deutschland entwickelt. Spätestens mit dem Augensammler sollte dies klar sein. Mein Urteil über seinen Roman Splitter war bereits entsprechend. Mit dem Augensammler konnte er dieses Niveau definitiv noch einmal steigern. Einmal angefangen kann man diesen Thriller nicht mehr aus der Hand legen. In Fitzeks Heimatstadt Berlin treibt ein Serientäter sein ein makaberes Spiel. Er entführt Kinder, tötet ihre Mütter und gibt den Vätern rund 48 Stunden Zeit um die Kinder zu finden, bevor er diese ebenfalls tötet und ihnen anschließend das Linke Auge entfernt. Neben der Polizei begibt sich auch der Ex-Polizist und Journalist Alexander Zorbach auf die Suche nach dem Täter. Zorbach gerät dabei selber in den Fokus der […]

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Paul Cleave: Die Toten schweigen nicht

Der dritte Roman von Paul Cleave, die Toten schweigen nicht, überzeugt auf ganzer Linie. Ein Friedhof voller Leichen könnte ein ebenso passender Titel sein. Der Reihe nach: Theodor Tate ist ein typischer Hauptdarsteller in einem Paul Cleave Thriller. Vor zwei Jahren hat er durch einen tragischen Unfall mit einem betrunkenen Autofahrer seine Tochter verloren und seine Frau ist seitdem in einer Art Wachkoma gefangen. Seinen Job als Ermittler bei der Polizei hat er aufgegeben und schlägt sich seither als Privatdetektiv durchs Leben. Als er eines Tages eine Exhumierung beaufsichtigt, tauchen in einem nahe gelegenen See drei Wasserleichen auf. Als dann in dem Sarg auch noch anstelle der Leiche eines Mannes ein Mädchen gefunden wird, nimmt Tate auf eigene Faust die […]

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John Katzenbach: Die Rache

John Katzenbach hat mit dem Psychothriller Die Rache ein wirklich gelungenes Werk produziert, das aus meiner Sicht vollkommen rund ist. Megan und Duncan Richards haben einen dunklen Fleck in der Vergangenheit. In ihrer Sturm und Drangzeit haben sie mit einigen vermeintlichen Revoluzionären eine Bank ausgeraubt. Der Bankraub schlug jedoch fehl und bis auf Megan und Duncan sind alle beteiligten verhaftet oder erschossen worden. Nach der Entlassung aus dem Gefängnis sinnen die ehemaligen Weggefährten auf Rache.

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Paul Cleave: Der Tod in mir

Der erste Roman von Paul Cleave, Der siebte Tod, hatte mich nicht völlig überzeugt, doch ich wagte mich dennoch an ein weiteres Werk heran: Der Tod in mir. Diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Edward Hunters Leben war nicht einfach, denn sein Vater war ein landesweit bekannter Serienmörder. Doch Edward hat sein Leben im Griff und eine kleine Familie. Als er mit seiner Frau bei einer Bank für ein Darlehen für ein Haus vorspricht, wird die Bank überfallen und seine Frau erschossen.

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Alex Berg: Machtlos

Machtlos ist das erste Werk von Alex Berg und aus meiner Sicht gleich ein sehr gelungener Thriller. Empfohlen wurde das Buch in einem Tweet von Sebastian Fitzek. Solchen Empfehlungen traue ich nur eingeschränkt, doch die Inhaltsangabe des Buchs klang vielversprechend und entsprechend habe ich den Schritt gewagt. Das Thema ist aktuell und in Deutschland platziert. Es bedarf nicht viel Misstrauen den Behörden gegenüber um sich in die Lage der Beteiligten zu versetzen und sich so zu fühlen, wie der Titel des Buches vorgibt: Machtlos!

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Sebastian Fitzek: Splitter

In meiner Buchliste fehlte in der Tat noch ein Hinweis auf Sebastian Fitzek, wahrlich ein Faux Pas! Der deutsche Thrillerautor hat sich in den vergangenen Jahren mit seinen Werken einen Namen in der Szene gemacht und sollte weiter beobachtet werden. Sein letztes von mir gelesenes Buch war Splitter. Der Leser begleitet hier Marc Lukas, der bei einem selbstverschuldeten Autounfall seine schwangere Frau verloren hat, während er selber nur einen inoperablen Splitter, eine Gedächtnislücke und ein Trauma davongetragen hat. Diese Belastung zeichnet sein Leben und als er die Anzeige für ein medizinische Experiment für eine neue Methode des Vergessens sieht, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

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Ildefonso Falcones: Die Kathedrale des Meeres

Die Kathedrale des Meeres von Ildefonso Falcones ist nicht nur irgendein weiterer historischer Roman im Sinne von die Säulen der Erde. Der Anwalt Ildefonso Falcones hat hier einen gelungenen Roman geschrieben, der im mittelalterlichen Barcelona spielt und das Leben des Arnau begleitet. Arnau ist als Säugling von seinem Vater auf der Flucht vor dem gewalttätigen Lehnsherren mit nach Barcelona gebracht worden, wo er bei entfernten Verwandten aufwächst und den Bau der Kathedrale Santa Maria del Mar miterlebt. Endlich als freier Mann schlägt er sich als Träger durch und erwirbt so die Anerkennung vieler Bürger. Immer wieder jedoch werden ihm große Hindernisse in den Weg gelegt, so wird sein Vater als vermeintlicher Rädelsführer hingerichtet, von einer Geliebten bedroht, der Ketzerei beschuldigt, etc. […]

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