Wochenschau 2018-14: Zwischen den Kolonien

Lesezeit etwa 10 Minuten

Anfang

Ostern ist vorbei, der Frühling immer noch nicht so recht in Sicht, aber wieder eine Woche mit bunten Ereignissen – und vor allem ist uns die chinesische Raumstation nicht auf den Kopf gefallen. Dafür konnte das private Raumfahrtunternehmen SpaceX nun erstmals eine nahezu vollständig recycelte Rakete auf den Weg zur internationalen Raumstation ISS entsenden und dort erfolgreich andocken lassen.

Was mir sonst noch von den vergangenen Tagen aufgefallen oder entgegengekommen ist, gibt es in diesem frischen Wochenrückblick.

Neue Spiele

Zwei Spiele sind in dieser Woche bei mir eingetrudelt und erweitern meine kleine Sammlung. Beide werden wohl leider noch etwas warten müssen, bis sie zum Einsatz kommen.

Kampf der Kolonien

Auf der einen Seite handelt es sich um ein Ergänzungspaket zum . Mit und zwei Grundspielen des Semi-Kooperativen Spiels können nun zwei Spielrunden gegeneinander antreten und in direkter Konkurrenz zueinander agieren. Erschienen ist das Spiel zwar schon Ende 2017, doch da ich es etwas aus dem Blick verloren hatte, nun erst zu mir gelangt. (Erhältlich auch in der Spiele-Offensivekommerzieller Link.)

Das Spiel eignet sich damit für 4 bis 11 Spielern, wobei vermutlich zwei Teams zu jeweils 4 Spielern den größten Spielspaß bereiten dürfte. Daneben werden unter anderem 15 neue Überlebende Charaktere mitgeliefert, 50 Schicksals- und 11 Krisenkarten, 4 gemeinsame Ziele sowie der Ort des einsamen Wolfs. Insgesamt also ein recht umfangreiches Paket – fehlt nur noch eine geeignete Gelegenheit und eine ausreichend große Zahl an Mitspielern.

Immerhin konnten wir zu fünft erfolgreich eine Runde Winter der Toten mit allen Ergänzungen aus den drei Boxen spielen. Anstelle der angenommenen 40 Minuten für das kurze Setting waren es dann fast drei Stunden, die wir zu fünft gegen die Zombies ankämpfen mussten. Aber ausgestattet mit zwei Granatwerfern konnte mein Superheld einen wertvollen Beitrag leisten und auch entfernte Gruppen der Beißer ungefährlich machen. Erfreulich für mich: die Spielgruppe hat nach anfänglicher Skepsis im wahrsten Sinne des Wortes Blut geleckt und so muss das Spiel in zwei Wochen wieder auf den Tisch – und Codenames noch einmal länger warten.

Inbetween

Tatsächlich neu ist das Spiel in der deutschen Übersetzung. Das 2 Personen Spiel in der eine Stadt gegen das übermächtige Böse antritt, entstammte einer Vorfinanzierung aus der Spieleschmiede. 78 Karten sollen hier für 20-40 Minuten für nervenaufreibende Unterhaltung sorgen, wenn die Spieler versuchen die Bewohner der Stadt in den Wahnsinn zu treiben, bzw. diese sich gegen das Wesen zur Wehr setzen. Jetzt ist das Spiel aber auch regulär am Markt erhältlich, z.B. auch bei der Spiele-Offensivekommerzieller Link. Ob es dann tatsächlich zu etwas taugt, hängt dann davon ab, dass ich auch hierzu einmal einen geeigneten (einzelnen) Spielpartner auftreibe, eine erste improvisierte Solo-Testrunde, um in die zunächst recht wirren Spielregeln einzusteigen, war noch nicht so erhellend.

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