Wochenpost 2019-13: Rumtreiber

Rum-Messe, Zeitumstellung, Podcast und Captain Marvel – das sind nur drei der Themen der vergangenen Woche. Das erwähne ich hier allerdings auch nur, um nicht wieder vom Wetter im ersten Absatz dieses Beitrags zu schwadronieren, wenngleich ich es hiermit schon wieder getan habe.

Cologne Spirit

Am vergangenen Wochenende gab es in Köln die Cologne Spirit, eine Rum-Messe, die ich mir nicht habe entgehen lassen. Wer bei Messe dann gleich an die großen Hallen der Kölnmesse denkt, liegt dabei falsch, denn die Veranstaltung mit rund 30 Ausstellern wäre dort wohl wahrlich verloren gegangen.

Veranstaltungsort war im Mediapark, nahe dem Multiplexkino Cinedom. Auf zwei Stockwerken verteilten sich die Stände der Aussteller (Rum Importeure) und in einem geselligen Ambiente konnte man sich hier durch die verschiedensten Sorten durchkosten oder dem ein oder anderen Vortrag mit Tasting beiwohnen, wenngleich der Lärmpegel im Ausstellungsbereich messetechnisch unangenehm hoch war.

Ein Pröbchen kostete in der Regel 2 €, wenngleich der ein oder andere Aussteller über diesen “Unkostenbeitrag” auch einmal hinweg gesehen hat, wenn man die dritte oder vierte Sorte aus seinem Sortiment probiert hat.

Zu kaufen gab es die besonderen Spirituosen vor Ort auch mit kleinem Rabatt, doch davon habe ich abgesehen, denn wohlweislich zu Fuß, bzw. mit der Bahn angereist, wollte ich diese Schätze nicht mitten in der Nacht heim schleppen müssen.

Deadhead Dark Chocolate Flavored (1 x 0.7 l)

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Dennoch hat es im Nachgang die ein oder andere Flasche zu mir nach Hause geschafft. Zum einen die 2018er Edition des Tres Hombres Rum, zum anderen (nicht nur der Verpackung wegen) die schokoladig aromatisierte Variante des Deadhead Rums: Dark Chocolate.

Mehr zu diesen beiden Rum Sorten muss ich bei Gelegenheit einmal in einem separaten Beitrag ausführen. Dennoch als Fazit zur Cologne Spirit: Mit einem Frühbucher Ticket kommt man vergleichsweise günstig auf die Veranstaltung. Die Tastings sollte man ebenfalls vorab buchen, da sie schnell ausgebucht sind. Im Eintrittspreis ist ein Tasting-/Nosing-Glas enthalten, das man dann aber auf der Messe immer mit sich herumschleppt. Im Vergleich zu sonst angebotenen Rum-Tastings kommt man hier sehr günstig davon und hat zudem eine deutlich breitere Palette an Angeboten jenseits von Baccardi und Co. bei denen man sicherlich das ein oder andere passende für die eigene Zunge findet. Und damit man nicht alle Sorten an einem Abend durchtesten muss, findet die Messe an zwei Tagen statt. Ergo: wer Rum mag und viel probieren möchte, kommt hier auf seine Kosten.

Zeitumstellung und Urheberrecht

An diesem Wochenende wird neuerlich an der Uhr gedreht und da ist es doch praktisch, wenn im EU Parlament rechtzeitig davor endlich dafür abgestimmt wurde, dass – wenn auch erst in zwei Jahren – damit bald Schluss ist. Also ertragen wir das ganze noch vier mal und dann erfreuen wir uns an vielen bunten Zeitzonen in Europa, aber immerhin ohne die unnatürliche und nervige Hin- und Herschalterei der Zeitanzeiger und damit einhergehender Mini-Jetlags.

Weniger erfreulich – um nicht zu sagen äußerst ärgerlich – war die im gleichen Zuge verabschiedete “Urheberrechtsnovelle” mit dem umstrittenen Artikel 13, bzw. 17. Man sollte meinen, dass angesichts des derzeitigen Brexit Spektakels und der anstehenden Wahlen innerhalb der EU ein wenig mehr auf die gemeinen Bürger geachtet werden sollte. So aber wird das desolate Bild von der EU wieder einmal bestätigt – und da hilft dann auch nicht das kleine, populäre Geschenk der Abschaffung der Zeitumstellung.

Ich freue mich auf die anstehenden Wahlen, wenngleich ich mit dem Streichkonzert auf meiner Kandidatenliste derzeit nicht mehr viele Optionen für die Positionierung meines Kreuzchens habe.

Und – da es sich wohl nicht mehr lohnt sich das zu merken – dieser Servicehinweis: Am Sonntag verlieren wir eine Stunde, denn die Zeiger der Uhr werden um eine Stunde vorgestellt. Hierdurch besteht das Risiko des Verschlafens …

Captain Marvel

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Ins Kino habe ich es auch mal wieder geschafft. Meine Wahl fiel auf Captain Marvel. Dementsprechend war meine Erwartungshaltung bescheiden und ich wurde damit nicht enttäuscht. Es ist ein Superheldinnenfilm, der zu Beginn interessant ist, ein paar nette Gags und schöne Wendungen enthält, zum Ende hin dann allerdings sehr stark verblasst.

Fünf Tage nachdem ich den Film gesehen habe und dies nun niederschreibe, muss ich mich arg anstrengen um mich an die Handlung zu erinnern, was kein gutes Zeichen ist. Fazit: Man bekommt, was man bei einem Marvel Film erwartet, aber leider nicht mehr.

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