Wochenpost 2019-32: Klassik

#RPGaDAY2019 Tag 1 bis 5

Mit dem vergangenen Donnerstag hat auch die diesjährige #RPGaDAY Aktion wieder begonnen. Eigentlich soll an jedem Tag des Augusts zu einem gegebenen Stichwort etwas produziert werden. Doch aus verschiedenen Gründen halte ich mich dieses Jahr auch wieder etwas zurück und liefere anstelle eines täglichen Posts oder Tweets gelegentlich eine kleine Sammlung. So starte ich in diesem Wochenpost – durch die Tücken der Technik verspätet – nun mit den ersten zehn Statements.

Mehr zum #RPGaDAY2019 findet man in meinem Beitrag, in dem ich die Stichworte für dieses Jahr übersetzt habe, oder direkt beim Initiator Autocratik.

1. First – erster/erste/erstes

  • Mein erstes gespieltes Rollenspiel: Das Schwarze Auge (DSA), wenngleich auch das Abenteuer damals nicht beendet wurde
  • Mein erstes gekauftes Rollenspiel: ebenfalls DSA, allerdings eine deutlich spätere Version
  • Mein erstes Solospielbuch: Silberstern der Magierkommerzieller Link, damals erschienen im Goldstein Verlag, heute unter dem Titel Greystarkommerzieller Link im Mantikore-Verlag erhältlich
  • Meine erste Spielleitung: Serum 17kommerzieller Link, ein Cthulhu NOW Abenteuer auf einer Klingen Con
  • Meine erste Online-Runde: Das Geisterhaus aus der Cthulhu Kampagne Kampagne Die Bestie 1kommerzieller Link
  • Mein erstes selbstgeschriebenes Abenteuer: Das Tutanchamun Artefakt für Cthulhu
  • Mein erstes veröffentlichtes Abenteuer: Der Tempel in den Hügeln für Cthulhu
  • Mein erstes bei einem Verlag publiziertes Abenteuer: Tangaroa im Cthulhu Abenteuerband Nautischer Nachtmahrkommerzieller Link
  • Meine erste Convention: vermutlich die FeenCon 2013 in Bonn Bad Godesberg

2. Unique – einzig/einzigartig

Jede Spielrunde ist einzigartig. So sehr ein Abenteuer auch “railroadig” verfasst wurde, jede Runde ist individuell und in jeder Runde findet mindestens ein Spieler eine (neue) Lücke im Plot und nutzt diese (in der Regel unbeabsichtigt) aus. Aber genau das macht das Rollenspiel insgesamt so einzigartig. Es ist ein Spiel mit Grenzen wie Butter.

#RPGaDAY2019

3. Engage – engagieren

Das Rollenspiel Hobby lädt gerade dazu ein, sich zu engagieren, denn von sich heraus funktioniert das Spiel schon einmal nicht, wenn man sich nicht beteiligt. Dementsprechend finden sich meines Erachtens auch vor allem Spieler in der Szene, die – von Gelegenheitsspielern einmal abgesehen – sich gerne auch außerhalb des Spiels einbringen. Dies ist eine schöne Alternative zur reinen konsumorientierten Szene (“Ich zahle, also will ich auch unterhalten werden und nicht auch noch mit anpacken”), der man heute leider in vielen anderen Bereichen wiederfindet. Aber natürlich findet man diese Sichtweise auch hier.

4. Share – teilen

Meine Erfahrungen im und mit dem Rollenspiel teile ich wahrlich genug, vielleicht sogar zu viel. Ob in diesem Blog oder in den Let’s Play Sessions im Rollenspiel Podcast.

Doch viel wichtiger scheint mir der Punkt des Teilhabens und Teilnehmens. Ohne engagierte Mitspieler und Mitspielerinnen (s. o.), macht das Hobby keinen Spaß. Und so treffe gehe ich auch gerne auf Conventions und treffe dort immer wieder auf Spieler, die neu im Hobby sind und sich auf das Abenteuer einlassen. Auch das ist für mich eine wichtige Komponente des Teilens – andere begeistern für das Rollenspiel und sie mit dem Virus zu infizieren.

5. Space – Raum

Die Übersetzung hätte auch Weltraum lauten können, aber da steckt ja auch Raum drin. Bei Space fällt mir meine Space 1889 Runde ein, das Abenteuer um den marsianischen Patienten, welches mir viel Spaß bereitet hat. Vor allem ist Space 1889 ein völlig unterrepräsentiertes Rollenspiel, das ich unbedingt noch einmal auf den Tisch bringen möchte.

Ansonsten bin ich eher weniger im Weltraum unterwegs, wenngleich da auch noch das Alien RPG ist, das ist unbedingt noch spielen muss, weil … naja, Alien halt …

Einen separaten Raum zum Spielen habe ich nicht, wenn man von meinem Büro absieht. Mittlerweile bin ich fast nur noch online unterwegs oder auf Conventions. Ich habe großartige Spielzimmer gesehen, die mich vor Neid erblassen lassen, aber in meinem unaufgeräumten, überfüllten Büro fühle ich mich immer noch am wohlsten.

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