RPGaDay 2016

Bild: © @WillBrooks1989 (modifiziert)

Der größte Effekt und abstrakte Kunst – #RPGaDAY 2016 und Loot-a-Day Tag 7

Hat mich das Rollenspiel beeinflusst und wenn ja, in welcher Weise? Welcher Aspekt hatte dengrößten Einfluß auf mich? So lautet die (etwas ausgedehnte) Frage des heutigen Tages im #RPGaDAY. Immerhin handelt es sich hierbei um eine Frage, die ich wieder deutlich leichter beantworten vermag.

Herausfordernder ist allerdings für den Loot-a-Day wertvolle Gegenstände aus dem Bereich der abstrakten Kunst zu generieren, einem Metier, das mir gänzlich fremd ist.

#RPGaDAY 2016 Tag 7

What aspect of RPGs has had the biggest effect on you?
Welcher Aspekt des Rollenspiels hatte den größten Effekt auf dich?

Betrachte ich die Rollenspielergemeinschaft, so entdecke ich hier eine ganz besondere Spezies: die Kreativen. In kaum einem anderen Bereich habe ich so viele Menschen angetroffen, die in ihrem Hobby derart künstlerisch kreativ sind, wie hier. Hier trifft man Zeichner und Autoren, Kostümschneider, Layouter und Designer, Figurenmalern, Podcaster und Filmemacher und alle gehen in diesem Hobby auf, leisten großartiges und gewaltiges für teilweise nur einen kleinen Obolus.

GenCant_2173676900L_00Mein Respekt zolle ich auch denen, die es trotz bescheidener Margen und dem allgemeinen Trend in diesem Segment zum Trotz gewagt haben einen eigenen, kleinen Verlag aufgebaut haben und mit diesem an zahlreichen Wochenenden auf irgendwelchen Conventions erscheinen um dort ihre Produkte feil zu bieten.

Auch in mir hat das Rollenspiel die kreative Ader wieder geweckt. Zwar kann ich nicht mit schönen Bildern aufwarten – meine Strichzeichnungen gehen nicht einmal als impressionistisch durch – aber immerhin schaffe ich es hin und wieder einmal einen Text zu schreiben, der dann auch als Abenteuer durchgeht. Es ist also nicht unbedingt EIN Aspekt des Rollenspiels, dass einen großen Einfluss oder Effekt auf mich hatte, sondern das Hobby im Ganzen.

Wer oder was #RPGaDAY ist, kann in meinen Eingangsartikel zum #RPGaDAY 2016 noch einmal nachgelesen werden.

Loot-a-Day Tag 7

Kunst ist für mich etwas für’s Auge oder für’s Ohr… In beiden Fällen äußerst schmerzhaft, ganz gleich wie wertvoll sie anderen erscheinen mag, ist für mich die heute von Greifenklaue geforderte

Abstrakte Kunst

Wen wundert es da, wenn mir da nur geistige Stabilität kostende Kunstwerke einfallen:

  • Ein Gemälde in Öl auf Leinwand: Drei mint- bis neongrüne Farbstreifen in nichteuklidischen Winkeln zueinander arrangiert ziehen den Betrachter in ihren Bann. Je länger man sich diese skurile Form ansieht, desto stärker und tiefer wird man in Gedankenkreise gezogen. Die Farbstreifen verwandeln sich zu einer dreidimensionalen Spirale deren Sog der Kunstfreund kaum zu widerstehen mag. Wird die Betrachtung durch externen Eingriff unterbrochen, erleidet der Kunstfreund 1/1W3 STA, lässt man den an abstrakter Kunst interessierten Menschen allerdings gewähren, wird ihn ein ständiges, kaum zu unterdrückendes Verlangen ereilen, dieses Kunstwerk auf allen erdenklichen Materialien (Papier, Wände, Bücher, etc…) nachzuzeichnen, wobei er mit jeder Zeichnung und jedem Graffitti 0/1 STA verliert.
  • Die Skulptur des unbekannten Geistes: Ein quaderförmiges Arrangement aus rostendem Eisen. Gegossen von einem nicht näher bekannten Künstler, jedoch prominent auf einer Stele platziert. Eine Ecke des Objekts ist frei vom Rost, hier legen seit unzähligen Jahren immer wieder Menschen ihre Hand auf in der Hoffnung den tieferen Sinn dieser Klumpens zu verstehen. Gelegentlich wird auch von wundersamen Heilungen und Erscheinungen berichtet, die denjenigen Widerfahren sind, die diese merkwürdige Skulptur berührt haben. Andere hingegen haben an einer scharfen Kante ihr Blut vergossen und mussten wegen Tetanus behandelt werden.
  • Eine Wachsrolle mit der Tonaufzeichnung des Cellospiels. Die Aufnahme ist vermutlich nicht professionell erfolgt und von äußerst schlechter Qualität. Die Musik basiert auf einer ganzen Reihe an äußerst ungewohnter Harmonien, die fremdartig aneinandergereiht sind und das musikalische Ohr zunächst gewaltig strapazieren. Hört man sich die Aufnahme jedoch weitere Male an, so wird das Stück immer eingängiger und setzt sich als Ohrwurm fest und wird den Musikliebhaber für den Rest seines Lebens begleiten.

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