Marina Heib: Eisblut

Von Marina Heib hatte ich schon den vierten Band der Soko Bund Reihe (Puppenspiele) gelesen. Dieser Thriller hatte mich so weit überzeugt, dass ich auch die ersten drei Bände noch nachgekauft habe. Den Anfang – und da habe ich schon wieder nicht aufgepasst – habe ich mit Marina Heibs Eisblut gemacht, dem zweiten Thriller in der Reihe.

Eisblut: Kriminalroman (Christian-Beyer-Reihe, Band 2)

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In einer Müllverwertungsanlage wird die Leiche einer offensichtlich gefolterten Frau aufgefunden. Trotz einigem Kompetenzgerangels erhält die Soko Bund den zunächst schleppenden Ermittlungsauftrag. Schon bald zeigt sich aber, dass es sich bei diesem Verbrechen nicht um die erste Tat eines Mörders handelt, sondern auch weitere Leichen weisen Merkmale einer Folter auf. Die Spuren sind vielfältig, so wird in Richtung des Irans, aber auch nach einem Israelischen Mossad Agenten gesucht. Letztlich ist die Lösung zum Leidwesen der Ermittlertruppe jedoch näher als erhofft und der Leiter der Soko, Christian Beyer, erlebt mit seiner Freundin Anna den Täter hautnah.

Meine Entscheidung auch dieses Buch aus der Feder von Marina Heib zu lesen, habe ich nicht bereut. Der Thriller ist spannend und gibt auch den bei Puppenspiele bemängelten tieferen Einblick in die Charaktere der Soko Bund. Einige stilistische Kunstgriffe im Buch haben mir allerdings nicht so gut gefallen. So wechselt Marina Heib mehrfach in einen abgehackten Beschreibungsstil aus der Sicht eines der Opfer oder in eine Metaperspektive zur Beschreibung der Folterkammer. Dies bricht mit dem ansonsten gewählten beschreibenden Stil, der sich angenehm lesen lässt.

Insgesamt bleibe ich aber bei einer Leseempfehlung für Marina Heib: Eisblut – idealerweise nach dem Lesen von Marina Heibs Bestatter.

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