Kommisar Löhrs erster Fall

Peter Meisenberg: Schwarze Kassen

Lesezeit etwa 1 Minuten

Zu diesem Buch kam ich im Rahmen eines Spontankaufs. Eigentlich stapelt sich bei mir noch das ein oder andere Buch und wartet darauf gelesen zu werden, aber ein zäher Schinken blockiert die Warteschlange schon seit geraumer Zeit. Auch bin ich kein großer Freund der Regionalliteratur, doch das Buch von Peter Meisenberg lächelte mich da im Regal an und ließ sich anschließend von mir zur Kasse tragen.

Schwarze Kassen: Kommissar Löhrs erster Fall

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Gelesen waren die rund 170 Seiten dann innerhalb kürzester Zeit und erfüllten das Versprechen, dass der Umschlag mir gegeben hatte. Schon nach wenigen Seiten las mir meine innere Stimme das Buch in schönster rheinischer Sprache vor.

Ein katholischer Geistlicher wird ermordet im Hafenbecken aufgefunden und Kriminalkommissar Löhr beginnt seine Ermittlungen. Dabei führt ihn der Weg durch die verschiedenen Ebenen des kölschen Klüngels hindurch: privat, dienstlich und ermittlungstechnisch. Und tatsächlich, das Motiv entstammt denn auch aus einer Klüngelei unter Dachdeckerbetrieben.

Kommissar Löhr ist ein recht angenehmer Ermittler, der weder als Übermensch noch als völlig abgebrochene Existenz daher kommt und zahlreiche Eigenarten eines ganz normalen Menschen mit sich bringt, sich mit und für seine Verwandtschaft im wahrsten Sinne des Wortes herumschlagen muss.

Seine Anregung für den Fall Schwarze Kassen nahm Peter Meisenberg aus einem realen Vorfall vor einigen Jahren in Köln, bei dem die katholische Kirche um zahlreiche Millionen betrogen wurde.

Insgesamt gesehen eine angenehme Lektüre für zwischendurch und macht Hunger auf mehr. Band 2 und 3 sind schon bestellt …

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