Verwirrungen um ein Zwillingspaar

Ken Follett: Der Dritte Zwilling

In Ken Folletts Der Dritte Zwilling forscht die Zwillingsforscherin Jeannie Ferrami an eineiigen Zwillingen, die in frühester Kindheit voneinander getrennt wurden und so nichts voneinander wissen und in unterschiedlichen sozialen Umfeldern aufgewachsten sind. Ein Zwilling ist dabei gewalttätig, der andere absolut unauffällig. Bei ihren Untersuchungen entdeckt die Jeannie, dass einer ihrer eigentlich gesetzestreuen Untersuchungskandidaten wohl ihre Freundin kurz zuvor vergewaltigt hat, was dieser jedoch vehement abstreitet. Das psychologische Profil, welches Jeannie erstellt hat, passt ebenfalls nicht zu dieser Tat, so dass Jeannie von seiner Schuld ebenfalls nicht überzeugt ist. Der eineiige Zwillingsbruder jedoch steckt im Gefängnis und war zur Tatzeit nicht auf freiem Fuß, kommt also als Täter auch nicht in Frage. Nachdem Jeannie nun bei ihren Datenbankrecherchen einen Dritten Bruder findet, wird sie kurzfristig von der Universität aus fadenscheinigen Gründen entlassen, was sie jedoch nicht daran hindert der Sache weiter nachzugehen.

Der dritte Zwilling: Roman. Lesung

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Die Story in dem Roman ist relativ früh durchschaubar, durch die rasanten und abwechslungsreichen Handlungsstränge jedoch fesselnd. Hier und da merkt man schnell, dass der Roman schon etwas älter ist, wenn von Disketten und den Schwierigkeiten einen Computer zu finden die Rede ist. Im Widerspruch dazu steht jedoch die Tatsache, dass Jeannie ein scheinbar universelles Suchprogramm für Datenbanken jeder Art geschrieben hat, mit der Sie auf die Suche nach ihren Untersuchungskandidaten geht.

Vorgelesen wird der Roman im Wechsel von einem Sprecher und einer Sprecherin. Hier hätte man sich durchaus bessere Vorleser wünschen können, denn von der Betonung her haben beide deutliche Schwächen, die das Hörerlebnis des Buches sehr einschränken.

Ansonsten ist das Werk durchaus empfehlenswert: Der Dritte Zwilling von Ken Follett.

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