Wochenpost 2019-44: Nachspiel

Wieder einmal sind ein paar Wochen vergangen, in denen es zwar genug zu berichten gegeben hätte, aber schlichtweg Zeit und Muße gefehlt haben, um einen Wochenpost zu verfassen. Doch auch dieser Beitrag ist mehr ein Lebenszeichen, als wahrlich inhaltsschwer.

Aber das macht nichts, schließlich wurde der Brexit ja auch noch nicht geliefert. Also ergehe ich mich noch einmal kurz zur vergangenen SPIEL, habe etwas zu Dracula und andere, kleine Meldungen.

SPIEL ’19

Es ist im Netz kaum zu übersehen, letzte Woche hatten in Essen die Tore zur SPIEL ’19 geöffnet. Auch ich habe mich an zwei Tagen unter den zahlreichen Besuchern getummelt, doch anders als in den letzten Jahren war ich wieder einmal etwas planlos unterwegs …

Einen ausführlichen Bericht über den ersten und zweiten Tag der Messe hatte ich dieser Tage bereits auf meinem Blog veröffentlicht.

Detective – Nachlese

Pegasus Spiele 57505G - Detective (deutsche Ausgabe)

Bild via Amazonkommerzieller Link (Link zum Angebot)

Über das Brettspiel Detectivekommerzieller Link hatte ich bereits kurz im vergangenen Jahr nach der SPIEL berichtet. Damals, 2018, war es so, dass wir von dem Testspiel am Stand von Pegasus nicht wirklich überzeugt waren. Dummerweise hatte ich aber das Spiel wohl schon vorbestellt – vergessen – und fand es seinerzeit nach der Messe bei mir daheim vor …

Nun ergab sich die Gelegenheit Detective noch einmal zu spielen und uns mit den ersten beiden regulären Fällen zu befassen. Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Ermittlern einer neu gegründeten Sondereinheit um Verbrechen aufzuklären. Hierzu hat jeder Ermittler Sonderfähigkeiten, doch da alle Spieler gemeinsam antreten (und durch die Stadt fahren), werden alle Fertigkeiten in einen Topf geworfen und kooperativ abgestimmt, welcher Spur man gerade folgt.

Die in der Box enthaltenen Fälle bauen wohl aufeinander auf, was dazu führt, dass Erkenntnisse aus früheren Fällen herangezogen werden können, bzw. müssen. Das ist anspruchsvoll, wenn man sich nicht wirklich gute Notizen gemacht hat …

Neben den Spielkarten auf denen die Texte, Hinweise und weitere Optionen angeboten werden, ist auch noch ein Internetzugang erforderlich, denn das Spiel kommt mit einer Online Datenbank daher, in der ebenfalls recherchiert werden kann (muss) und Meilensteine vermerkt werden müssen um abschließend eine Punkteauswertung und die Lösung zu erhalten.

Die Kritikpunkte von damals sind nach wie vor berechtigt, bzw. treten noch etwas stärker zu Tage. Ein Punkt ist der Immersionsbruch zwischen den verschiedenen Ermittlern (Spieler) und den Texten auf den Karten, die immer von einem Ermittler sprechen. Der Einsatz der Online Datenbank ist nett, aber auch irgendwie hinderlich und nicht immer nachvollziehbar im Spielfluss.

Fazit: Wir haben noch ein paar Fälle vor uns und hoffentlich erinnern wir uns noch an frühere Details. Die “Vollversion” überzeugt mich insgesamt immer noch nicht so recht, wenngleich im Spiel einiges an Potenzial steckt, vor allem die zu lösenden Fälle sind anspruchsvoll und erfordern hohe Konzentration.

Dracula: The Evidence

Ein Kickstarter Projekt ist mir diese Woche aufgefallen, auf das ich gerne einmal verweisen möchte. Es handelt sich um eine ganz besondere Dracula Edition. Bekanntlich hat Bram Stoker sein Werk in Form von Berichten und Briefen aus unterschiedlicher Perspektive verfasst. In diesem Projekt nun werden diese Elemente einzeln aufbereitet als genau das, was sie laut Stoker waren, also Briefe, Aufzeichnungen, etc. Das Ganze ist dann in einem passenden Koffer – oder bei entsprechendem Kleingeld in einer Holzschatulle in einem Steinsarg enthalten …

Die Macher sind keine Unbekannten und haben schon verschiedene andere Projekte in der Form umgesetzt. Das in der Kampagne erwähnte S.kommerzieller Link, bzw. Schiff des Theseus habe ich hier im Regal stehen.

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Mich juckt es wahrlich in den Fingern, aber andererseits … 400 $ zzgl. 100 $ Versand nach Deutschland sind da eine (vermutlich nicht ungerechtfertigte) Ansage und geliefert wird auch erst im Oktober 2021.

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