Wochenpost 2019-15: Kein Brexit, aber ein Schwarzes Loch

Also doch kein Brexit, zumindest noch nicht. Vielleicht dann zu Halloween, oder dann doch wieder später? Wenn auch politisch gesehen keine Fortschritte und Klarheiten erzielt werden, so scheint dies in der Wissenschaft davon unbeeindruckt anders zu sein. Jetzt haben wir also ein Foto vom alles verschlingenden Nichts: das schwarze Loch.

Für die kleine Welt des Rollenspiels gibt es derweil ein paar Cthulhu Crowdfundings bei Ulisses und eine E-Mail Schnittstelle für den @RollButler.

Schwarzes Loch

100 Jahre hat es gedauert um die von Albert Einstein postulierten Gravitationswellen nachzuweisen. Nun ist es dann auch gelungen eine weitere Schlussfolgerung aus seiner allgemeinen Relativitätstheorie, nämlich den sogenannten Schwarzen Löchern mit einem Foto zu belegen.

Spektakulär erscheint der verschwommene, feuerrote Ring nicht gerade, vor allem, wenn man dazu noch den gewaltigen Aufwand betrachtet, der für diesen Schnappschuss getätigt wurde. Weltweit wurden im Event Horizon Telescope Projekt (EHT) erstmals 8 Radioteleskope virtuell gezielt zusammengeschaltet und somit ein Teleskop in der Größe der Erde geschaffen. Damit konnten die rund 200 beteiligten Wissenschaftler nun etwas sehen, was 55 Millionen Lichtjahre entfernt ist und von dem sie eigentlich angenommen hatten, man könne es nicht sehen. Das nun beobachtete Objekt hat dabei eine Masse, die 6,5 Milliarden mal größer ist, als die unserer Sonne.

Eigentlich ist das Schwarze Loch selber auch nicht sichtbar, denn seine Anziehungskraft dieses “kosmischen Staubsaugers” ist dermaßen groß, dass nicht einmal Lichtstrahlen von dort entkommen können. Somit ist der schwarze Kreis in der Mitte der Fotografie korrekterweise auch nur als Schatten des Schwarzen Lochs zu bezeichnen.

Einen ausführlichen und ausnahmsweise gut erläuternden Bericht findet man unter anderem auch auf Heise.de.

Ulisses goes Cthulhu

Zunächst hatte ich es als verspäteten Aprilscherz verstanden, als die Meldung eintrudelte, dass Ulisses nun auch den Cthulhu Mythos verlegt. Eine aktuelle Crowdfunding Kampagne soll die deutsche Fassung von Sandy Petersens Cthulhu Mythos in einer regulären und einer Luxusfassung ermöglichen.

Cthulhu erscheint eigentlich seit einigen Dekaden im Pegasus Verlag, was ist also das nun? Der beschreibende Text der Kampagne ist denkbar ungeeignet um zu verstehen, worum es geht, vor allem, wenn man das kleine “5E” überliest. Es handelt sich also um die Adaption des Chtulhu Mythos von H. P. Lovecraft an das Fantasy Rollenspiel Dungeons & Dragons (D&D) der 5. Edition.

In der amerikanischen Kickstarter Kampagne hatte dieses Werk über 230.000 $ eingefahren.

Das Mythoswerk in der deutschen Fassung soll über 400 Seiten umfassen und durch das ein oder andere Strechgoal sind nun noch Poster und ein PDF Abenteuer freigeschaltet worden. Mit 60, bzw. 80 € ist man bei den gedruckten Ausgaben dabei, wobei durchaus erwähnt werden sollte, dass das englische Original auf Kickstarter derzeit als Late Pledge wohl noch für 49$ zzgl. Versand zu haben ist.

Doch damit nicht genug: Wenn man den Kommentaren von Ulysses glauben schenken darf, wird es für das hauseigene Rollenspiel Das schwarze Auge (DSA) bald auch ein Crowdfunding für ein Cthulhu Setting geben.

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