Die SOKO Bund ermittelt im Umfeld von Menschenhändlern

Marina Heib: Parasiten

Marina Heib hat sich mit ihren Thrillern um die SOKO Bund bei mir einen festen Platz in der Leseliste ergattert. So ist auch nicht verwunderlich, dass ich ihr frisch erschienenes Buch Parasiten am Erscheinungstag im Briefkasten vorgefunden und nun auch gelesen habe.

Im nun fünften Fall der Truppe um Christian Beyer ermitteln die Beamten in einem Mordfall eines jungen Journalisten. Nachdem der Mörder bei einem weiteren Mordversuch selber zum Opfer wird, scheint der Fall recht schnell gelöst zu sein, wenn auch einige Punkte hinsichtlich des Motivs unklar bleiben und da nicht auch noch der verschwundene Freund des ersten Mordopfers, einem Konzertpianisten, wäre. Als dann auch noch eine Freundin und Kollegin des Pianisten spurlos in Modlawien auf der Suche nach ihrer Schwester verschwindet, lässt Beyer nicht locker und findet sich schnell im organisierten Menschenhandel und der Zwangsprostitution und damit weit jenseits seiner Kompetenzen wieder.

Parasiten: Thriller (Christian-Beyer-Reihe, Band 5)

Bild via Amazonkommerzieller Link (Link zum Angebot)

Marina Heib beschreibt detailreich den Weg der in den osteuropäischen Staaten verschleppten Frauen bis zu ihrer Ankunft in deutschen Bordellen. Dabei lässt sie den Leser wie auch die SOKO Bund bis zuletzt im dunkeln, wie sich die Zusammenhänge gestalten. Diesem Effekt geschuldet fragt man sich als Leser immer wieder, was die Kapitel in Kursiv, der Titel und zwei eingangs beschriebene Morde mit dem Fall zu tun haben. Doch nach über 300 Seiten passt sich das Gefüge dann trotz eines offen gelassenen Endes zusammen.

Der Thriller mag in seinem Kern ein wenig weit her geholt worden sein, ist aber dennoch durchgängig spannend und erhält damit von mir aus auch wieder eine Leseempfehlung: Marina Heib: Parasitenkommerzieller Link.

Weitere Bücher von Marina Heib rund um die SOKO Bund

Schreibe einen Kommentar

Nutze dieses Kommentarfeld um deine Meinung oder Ergänzung zu diesem Beitrag kundzutun. Verhalte dich bitte respektvoll und höflich! Kommentare werden vor der Veröffentlichung in der Regel moderiert und bei Verstößen gegen geltendes Recht, die guten Sitten, fehlendem Bezug oder missbräuchlicher Verwendung nicht freigegeben oder gelöscht.
Über die Angabe deines Namens, deiner E-Mail Adresse und deiner Webseite freuen wir uns, doch diese Felder sind optional. Deine E-Mail Adresse wird dabei zu keinem Zeitpunkt veröffentlicht.

Um mit dem Betreiber dieser Seite nicht-öffentlich in Kontakt zu treten, nutze die Möglichkeiten im Impressum.