Hai-Alarm!

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Sechs schiffbrüchige Piraten schwimmen im Pazifik um ihr Leben. Als wäre die Distanz bis zum rettenden Ufer nicht schon groß genug, werden sie auch noch von einem gefräßigen Hai verfolgt.

Hai-Alarm! ist ein einfaches, wenngleich makaberes Kartenspiel für drei bis sechs Spieler und lässt sich in geselliger Runde tatsächlich in den angegebenen 20 Minuten spielen.

Jeder Spieler nimmt sich dabei eines Schiffbrüchigen an, kleine bewegliche Figuren in unterschiedlicher Farbe, die in beliebiger Reihenfolge vor dem hungrigen Hai mit weit geöffnetem Maul ausgelegt werden. Dazu erhält jeder Mitspieler einen Satz Spielkarten in seiner Farbe mit Zahlenwerten von eins bis sieben. Die Zahl der Karten variiert dabei je nach Anzahl der Mitspieler.

Ab jetzt gilt es zu pokern, denn derjenige Spieler, der die Karte mit dem niedrigsten Wert in der Runde verdeckt auf den Tisch legt, muss seine Figur als erstes an die Spitze der Flüchtenden setzen. Die übrigen Spieler folgen entsprechend ihrem Kartenwert, sofern sie die einzigen sind, die den Zahlenwert aufgedeckt haben. Haben zwei oder mehr Spieler die gleiche Zahl gelegt, müssen diese aussetzen und dürfen die Position ihre Schwimmer nicht verbessern. Wurden alle Karten abgehandelt, schnappt der Hai nach dem letzten Schwimmer der Meute und beißt ihm eine Gliedmaße (Arm oder Bein) ab.

Tatsächlich wird der Arm, bzw. das Bein von der Spielfigur entfernt, bevor diese dann voller Panik an die Spitze der Kette schwimmt.

Die ausgespielten Karten bleiben nun offen auf dem Tisch ausgelegt, außer bei den Spielern, die nun nur noch eine einzige Karte auf der Hand haben, oder deren Spielfigur just vom Hai gebissen wurde.

Verfügt ein Pirat weder über Arme noch Beine, da ihm diese alle vom Hai abgebissen wurden, ist er aus dem Spiel. Das Spiel insgesamt endet dann, wenn nur noch ein schwimmfähiger Pirat im Wasser ist.

Das Spiel kommt in einer geprägten Blechdose daher, beinhaltet einen Hai mit beweglichem Maul und sechs beweglichen Spielfiguren, die allerdings auch nach Anbringen der mitgelieferten Aufkleber mehr Robotern gleichen, als Piraten. Die Beweglichkeit führte im Spiel auch zu zusätzlichem Vergnügen, da die Figuren durchaus ulkige Positionen einnehmen können oder sich plötzlich entspannt auf der Dose sitzend und das Geschehen betrachtend wiederfinden können.

Fazit

Das Spiel ist kurzweilig und eignet sich für die ein oder andere Runde zwischendurch oder zur fortgeschrittenen Stunde. Das Spielkonzept ist äußerst einfach, das Material witzig und dennoch ist ein gewisses Maß an strategischem Denken und Bluffen erforderlich.

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