Ziegelsteine

Bild: © Gerd Altmann / Pixabay (modifiziert)

Die Baumeister – Mittelalter

Lesezeit etwa 4 Minuten

In einer schicken, kleinen Blechdose kommt das Spiel Die Baumeister daher und war damit auch praktisch für die Urlaubsreise. Auch dieses Spiel ist vergleichsweise einfach von den Regeln und bietet einige schnelle, spannende Runden.

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Das Spiel war Bestandteil der diesjährigen Geburtstagstüte der Spiele-Offensive und mir zuvor nicht bekannt. Ein Regelvideo auf der Webseite machte mich dann neugierig und so wurde das Spiel im Urlaub auch gleich an einem der ersten Abende getestet.

In der geprägten und schön aufgemachten Dose sind neben der übersichtlichen Spielanleitung 84 Karten und 40 Münzen enthalten. Die Grundidee des Spiels ist die übliche Aufbausimulation (Steine, Holz, Wissen und Dachpfannen…) im mittelalterlichen Metier. Tatsächlich ist das Spiel auch in einer anderen Gestaltung erhältlich, die dann in der Antikekommerzieller Link spielt.

Die Karten im Spiel “die Baumeister” teilen sich auf in 42 doppelseitige Gebäudekarten bei denen eine Seite die Baustelle und die Anforderungen für die Fertigstellung darstellt, die Rückseite stellt das fertiggestellte Bauwerk dar mit den entsprechenden Siegpunkten oder anderweitigen Boni. Um ein Gebäude zu errichten werden Baumaterialien und Handwerker benötigt. Praktischerweise bringen die unterschiedlichen Handwerker auch unterschiedliche Mengen und Kombinationen an Rohstoffen mit, fordern dann allerdings auch je nach Erfahrungsstufe einen höheren Lohn, wenn sie zum Einsatz kommen.

Gespielt wird wie üblich reihum, wobei jeder Spieler drei Gratisaktionen sowie – sofern er es sich leisten kann – beliebige kostenpflichtige Aktionen tätigen kann. Zur Auswahl stehen dabei die folgenden Aktionen:

  • Einen Handwerker aus der offenen Auslage in sein Portfolio nehmen.
  • Einen Bauauftrag aus der offenen Auslage in sein Portfolio übernehmen.
  • Einen Handwerker an eine Baustelle schicken und ihm dazu seinen Lohn zahlen.
  • Eine Aktion verfallen lassen und dafür Geld kassieren.

Die Spieler, bzw. Baumeister, konkurrieren dabei um die in den Auslagen angebotenen Arbeiter und Bauprojekte, wobei die jeweils fünf Angebote immer wieder aus dem Nachziehstapel aufgefüllt werden.

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Wurde ein Arbeiter einmal an eine Baustelle entsandt, bleibt er dort, bis das Bauprojekt abgeschlossen ist und kommt dann wieder zurück in das Portfolio des Spielers. Für die Fertigstellung eines Gebäudes sind meist mehrere Arbeiter erforderlich, die zusammen die benötigten Rohstoffe bereitstellen. Nach Abschluss des Baus erhält der Spieler nicht nur unmittelbar seine Arbeiter zurück, sondern auch Geld und Siegpunkte.

Neben klassischen Gebäuden sind auch 8 Maschinen unter den Bauprojekten. Diese werden wir normale Gebäude produziert, stehen im Anschluss daran dem Spieler wie kostenlose Arbeiter für die Fertigstellung weiterer Objekte zur Verfügung.

TitelDie Baumeister
AutorFrédéric Henri
VerlagBombyx / Asmodee
Spieler2-4
Dauer45 Minuten
Alterab 10 Jahre
Erhältlich beiAmazonkommerzieller Link
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eBaykommerzieller Link
Gerade zu Beginn der Spielrunde ist es wichtig, die richtige Kombination aus Arbeitern und Bauprojekten zu wählen, denn das Startkapital von 10 Münzen ist sehr knapp bemessen. Ist das Geld einmal ausgegangen, liegen die Baustellen im wahrsten Sinne des Wortes brach, bis der Spieler durch Verzicht von Aktionen wieder ausreichend Kapital zur Beauftragung weiterer Arbeiter verfügbar hat. Hier geht also schnell wertvolle Zeit verloren.

Reiche Spieler, bzw. Spieler mit ausreichend Kapital können sich zusätzliche Aktionenen oder das zeitgleiche Entsenden mehrerer Arbeiter an die gleiche Baustelle auch erkaufen. Dies ist allerdings äußerst teuer und nimmt schon fast exponentielle Steigerungsraten an. Dennoch kann auf diese Weise der entscheidende letzte Schritt zum Sieg vollzogen werden, denn gewonnen hat der Spieler, der nach Abschluss der letzten Runde 17 oder mehr Siegpunkte aufweisen kann und im Zweifelsfalle auch noch das größte Kapital besitzt.

Die Baumeister ist ein schnelles und durch die Vielzahl unterschiedlicher Gebäudekarten ein recht abwechslungsreiches Spiel. Die Spieldauer ist mit 30 Minuten angegeben und dies kommt auch gut hin. Das Material reicht für 2 bis 4 Spieler.

Daumenwertung 4 von 4
4 von 4
Dachpfannen

Fazit: Das regulär für rund 15 € erhältliche Spiel hat sich einen Platz in der “Das spielen wir gerne wieder” Liste errungen. Vor allem seine kompakte Form bietet an, dass es auch auf Reisen oder Ausflügen mitgenommen werden kann. Zum Spiel im Auto eignet es sich allerdings nicht, da eine große Zahl an Karten aus- und angelegt werden müssen.

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