Durch Krankheit und Weihnachten ruhiggestellt hielt John Katzenbachs Die Anstalt nicht wirklich lange vor. Zum Glück war mein Vorrat an noch zu lesenden Büchern nicht zu gering. Durch die Auslagen in verschiedenen Buchläden wurde ich auf den Roman von Will Adams aufmerksam gemacht und habe sein Erstlingswerk Das Gottesgrab gekauft.
Das Grab, um das es sich hier dreht hat nichts mit dem christlichen Gott zu tun, sondern ist mehr das lange gesuchte Grab von Alexander dem Großen, der bereits zu Lebzeiten eher als Gott denn als Mensch gesehen wurde. Nicht nur einige Archäologen interessieren sich für den Zufallsfund, den eine Gruppe Bauarbeiter in Alexandria bei einem Hotelbau gemacht haben. Adams wurde deutlich von den Indiana Jones Filmen inspiriert und hat seine Eindrücke aus Ägypten verarbeitet. Das Bild, dass er dabei von Ägypten zeichnet ist dabei von Bestechung und Korruption auf allen Ebenen gezeichnet. In einigen Punkten sind ihm und dem Übersetzer wohl zahlreiche Schnitzer unterlaufen, insbesondere wenn es um das Thema Tauchen geht. Hier wären weniger Details eleganter gewesen.
Insgesamt jedoch handelt es sich bei dem Gottesgrab um eine sehr angenehm zu lesende Fiktion, bei der es an Action nicht mangelt. Das Ende ist rund, nicht konstruiert und birgt bei zweiter Betrachtung ein paar gelungene Aspekte hinsichtlich der Charaktere der Protagonisten.
Demnach durchaus eine Empfehlung: Das Gottesgrab von Will Adams
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