Bakterien

Bild: © Gerd Altmann / Pixabay (modifiziert)

Pandemie – einfach mal die Welt retten

Lesezeit etwa 2 Minuten

Pandemie stand im Jahr 2009 auf der Nominierungsliste für das Spiel des Jahres 2009 und wurde vom Kartenspiel Dominion geschlagen. Aus meiner Sicht hätte die Entscheidung durchaus auch anders ausfallen können, denn mit Pandemie kommt ein Spielkonzept zum Tragen, dass mir so bislang noch nicht, bzw. nur selten begegnet ist: Kooperation aller Spieler.

Bei Pandemie – in Zeiten der Schweinegrippe mit gewissem morbiden Touch – versuchen bis zu vier Spieler mit verschiedenen Rollen gemeinsam die Welt vor vier Epidemien zu bewahren. Am Ende gewinnen entweder die Spieler gemeinsam oder das Spiel.

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Ausgangslage: Das Spielbrett ist die Erde mit zahlreichen Städten und Verkehrsverbindungen dazwischen. Die Spieler nehmen die Rollen Arzt, Dispatcher, Wissenschaftler, Betriebsexperte oder Forscher ein. Jede dieser Rollen ist nur einfach verfügbar und besitzt unterschiedliche Fähigkeiten. So kann der Arzt Krankheiten in einer Stadt in einem Aktionszug beseitigen wofür die anderen Spieler bis zu drei Schritte benötigen. Der Dispatcher kann andere Teilnehmer auf der Weltkarte versetzten und so beispielsweise dem Arzt entscheidende Schritte ersparen, die dieser für die Heilung von Krankheiten einsetzen kann.

Die Krankheiten werden durch farbige Spielsteine symbolisiert und tauchen “zufällig” in verschiedenen Städten auf. Kommt das vierte Steinchen in eine Stadt, breitet sich die Krankheit epidemimäßig in Nachbarstädte aus. Wer also nicht rechtzeitig vorsorgt hat schnell eine Kettenreaktion ausgelöst und einen kompletten Kontinent verseucht.

Abhilfe schaffen nur Gegenmittel, die es in Laboren zu entwicklen gilt, doch bis dahin ist es ein langer Weg mit vielen Abwägungen, denn Spielkarten, die zur Entwicklung von Gegenmitteln benötigt werden, sind auch für den Bau von Laboren oder Flugreisen erforderlich…

Die Jaegers.Net Bewertung:

  • Spielausstattung: Das Spiel selber kommt sehr einfach daher. Kleine Holzwürfel und klassische Spielfiguren auf einem Pappspielbrett. Aber ich wüsste auch nicht, was man da schöner hätte machen können.
  • Spielidee: Die Grundidee ist meiner Ansicht nach top. Ein Kooperatives, strategisches Spiel bei dem manchmal nur ein Zug zum Sieg gefehlt hätte.
  • Abwechslungsreichtum: Durch die unterschiedlichen Rollen kommen einige wenige Varianten zustande. Der Verlauf der Krankheiten ist durch die Karten eher zufällig und unkalkulierbar.
  • Komplexität der Spielregeln: Die Spielregeln sind einfach und nach einigen wenigen Runden hat man auch die Bedeutung der einzelnen Rollen durchschaut.

Eine definitive Kaufempfehlung: Pandemie

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