RPGaDay 2016

Bild: © @WillBrooks1989 (modifiziert)

Inspirationsquellen und mikroskopische Schätze – #RPGaDAY 2016 und Loot-a-Day Tag 15

Bei der #RPGaDAY Aktion wird heute nach Insiprationsquellen gefragt. Eine vermutlich eher langweilige Frage mit allzu offensichtlichen Antworten. Vor allem dünkt mir, dass diese Frage auch 2015 bereits gestellt worden ist.

Kniffliger ist hingegen Greifenklaues Anfrage hinsichtlich Schätze, die kleiner sind als dass man sie mit bloßem Auge sehen könnte. Aber auch da fallen mir sicherlich drei Objekte ein.

#RPGaDAY Tag 15

Your best source of inspiration for RPGs?
Deine beste Inspirationsquelle für Rollenspiele? (Als Spielleiter oder Spieler, welche Medien oder Erfahrungen helfen dir?)

Kurz nachgeschaut und ja, Frage Nummer 26 der #RPGaDAY Aktion des Jahres 2015 lautete

Was ist deine bevorzugte Inspiration für dein Spiel?
(Favourite inspiration for your game?)

Dann mache ich es mir wieder einmal recht einfach, denn inhaltlich hat sich die Antwort auch nicht wirklich verändert.

Meine Inspirationen beziehe ich überall her. Über 42 43 Jahre Lebenserfahrung, viele gelesene Bücher, unzählige gesehene Filme… Irgendwas von alldem ist in meinem Kopf hängen geblieben und bereichert dann doch so manches Rollenspiel. Dabei bemühe ich mich nicht einfach irgendwelche Filmhandlungen oder Bücher „nachzuspielen“. Auch sind mir in der Regel Charaktere ein Gräuel, die einer Film- oder Romanfigur, nachempfunden sind. Fehlt dem Spieler da die eigene Kreativität, wenn man seinen Charakter zu einem Altertumsforscher mit Schlapphut und Peitsche macht und diesen dann auch noch Indiana Jones nennt? Ok, eine Filmfigur möchte ich dann selber doch auch einmal spielen: Bill Townerkommerzieller Link. Da bin ich mir nämlich ziemlich sicher, dass ihn heute kaum noch jemand kennt. Und wenn doch, dann weiß derjenige auch, warum. (Ich brauche immer noch unbedingt diesen Säbel…)

Doch oft sind es auch die Spieler selbst, die mir (zumeist ungewollt) gute Vorlagen bieten um dann eine schöne, spontane, spannende oder schaurige Szene im Spiel zu kreieren.

Wer oder was #RPGaDAY ist, kann in meinen Ankündigungsartikel zum #RPGaDAY 2016 noch einmal nachgelesen werden.

Loot-a-Day Tag 15

Jetzt zum schwierigeren Teil der heutigen Aufgaben. Gesucht sind im Rahmen von Greifenklaues Loot-a-Day Aktion

Schätze kleiner als das Auge sieht

Also das Mikroskop einmal herausgekramt und nachgesehen, was sich denn da so alles findet:

  • Zunächst einmal wäre da ein kleiner Bazillus, ein widerliches kleines Wesen, dass sich der beutegierige Held da einfängt. Die Folgen sind gewaltig, denn es dauert keine drei Tage, dann liegt der Charakter flach. Am ersten Tag nach dem Beutezug verliert er 15% auf alle körperlichen Attribute und Fertigkeiten, am zweiten Tag noch einmal 25%, bevor er dann vom dritten Tage an für weitere 1W6 Tage nur noch mit 20% seines Ursprungswertes agieren kann. Kopf- und Gliederschmerzen, Halsentzündung und eine Triefnase. Wahrscheinlich werden auch die Ohren betroffen sein und an heilenden Schlaf ist nicht zu denken. Blutfluss aus diversen Körperöffnungen und Blasen auf der Haut schrecken auch die hartgesottensten Weggefährten ab. Doch nach dieser Tortur geht er nicht nur genesen, sondern auch gestärkt aus der körperlichen Probe hervor. Die Widerstandskraft hat deutlich zugenommen, so dass eine Verbesserungsmöglichkeit für die Konstitution gegeben ist. Auch sämtliche Treffer- oder Schadenspunkte sind wieder abgeheilt.
  • Bestenfalls als keine Staubschicht ist in der Phiole etwas zu erkennen. Vermutlich ist das, was einmal in dem Glasgefäß war längst zerfallen. In Wahrheit handelt es sich allerdings um die letzten Samen des als ausgestorben geltenen Traumbeerenbaums. Die Früchte dieses Baums sind absolut ungenießbar, doch die Asche seiner Rinde ermöglicht die Herstellung eines Elexiers, dass das Leben Todgeweihter zu retten vermag.
  • Und dann hätte ich noch den Mikrochip, nicht größer als die Spitze einer Nadel doch mit der Speicherkapazität einiger Terabyte. Auf ihm sind der Bauplan und sämtliche Zugangscodes der Matrix gespeichert. Jetzt fehlt nur noch das passende Lesegerät und jemand, der sich durch die schier unglaubliche Datenmenge zu wuseln vermag.

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