Random Blog Encounters 6-10 von 100

Lesezeit etwa 6 Minuten

Heute, da ich für diesen Sonntag keinen besseren Content parat habe, schiebe ich einmal fünf neue Antworten im Rahmen Sorbens 1W100 Random Blog Encounters nach. Damit habe ich dann 10% der Fragen beantwortet und liege weiterhin gut im Rennen um in diesem Jahr auf alle Fragen eine Antwort zu finden, wenngleich dies überhaupt nicht Sinn und Zweck der Aktion war.

Bei den heutigen Begegnungen werden – durch das Auswürfeln – bunt gemischte, also eher zusammenhangslose Fragen gestellt, die von Hund und Katze, Spielunlust, Sekundärliteratur und meinem Verhalten als Spielleiter und Gastgeber handeln. Keine der Fragen hat Schmerzen verursacht und es sind auch garantiert keine Haustiere dabei zu Schaden gekommen.

2018-01-07 01:15:20:

jaegers.net@public hat list(5xd100) gewürfelt und das Ergebnis ist 73, 62, 18, 39, 63.
Einzelresultate: 63 / 39 / 18 / 62 / 73.
Kommentar: 1W100 Random Blog Encounter 6-10

Verifizierung: 8908

Für die Auswahl der Fragen habe ich auch diesmal wieder den RollButler bemüht.

Frage 18: Hund oder Katze? Kaffee oder Tee? Eher Elf oder Ork? Gut oder Böse?

Katze, Tee, Ork, Gut.

Ich habe nichts gegen Hunde, zumindest in den meisten Fällen nicht und erfreue mich auch der Tatsache, dass Hunde mich ebenso gerne annehmen, wie Katzen. Aber seit jeher bin ich eher ein Katzenmensch, bin auch von zwei Exemplaren dieser Spezies adoptiert worden und möchte sie auch nicht mehr missen.

Bezüglich der Frage nach Kaffee oder Tee wäre die korrekte Antwort eigentlich “weder noch” oder “beides”. Für wahre Teetrinker bin ich als Beutelchen-Kräutertee-Trinker eher ein Banause und Kaffee mag ich auch erst wirklich, seitdem wir einen Kaffeevollautomaten haben. Aktuell bevorzuge ich allerdings einen klassischen Teeaufguss aus Marokkanischer Minze mit einem Hauch Honigkommerzieller Link, daher meine Antwort: Tee.

EDO (Elves, Dwarves and Orks) Fantasy liegt mir nicht so recht. Zwar habe ich in meiner Jugend Tolkiens Buch Der kleine Hobbitkommerzieller Link regelrecht verschlungen und so sehr gemocht, dass ich nicht glauben konnte/kann, dass da ein noch besseres Fantasy Werk existieren könnte. So habe ich dann auch die Herr der Ringe Trilogiekommerzieller Link zwar im Regal stehen, doch nie gelesen. Nur für den Kleinen muss ich mich ab und an in die fantastischen Welten mit Rittern, Orks und Drachen begeben. Also weder Elf noch Ork, aber da ich mich für eine Seite entscheiden soll, wähle ich den grummelig, grantigen und grobschlächtigen Ork, der mit mir am wenigsten gemein hat.

Ich bin nicht böse, nicht wirklich. Das kann ich nicht und liegt mir nicht, wenngleich ich ziemlich verletzend und zickig sein kann, vor allem, wenn ich Hunger habe oder nicht ausreichend Ausgleich zum Stress habe.

Frage 39: Hattest Du schon einmal Phasen, in denen du keine Lust aufs Spielen hattest?

Definitv ja, aber eher selten. Solche Phasen treten auf, wenn ich dazu genötigt werde Mau-Mau, Unokommerzieller Link oder ein anderes Kartenspiel zu spielen. Oder zum 138. mal Carcassonne oder Dominion in Folge auf den Tisch bringen muss, weil man bei den anderen Spielen “zu viel nachdenken muss”. Nicht, dass man das falsch versteht, ich spiele gerne Carcassonne und Dominion, aber bin dann doch eher schnell ausreichend gesättigt.

Bei Rollenspielen hatte ich solche Phasen bislang noch nicht, wenngleich ich Ende letzten Jahres keine Lust mehr auf das Erstellen der Let's Plays hatte. Aber das ist ein anderes Thema.

Frage 62: Zusätzliche Gnade: Lässt du als Spielleiter mal alle Fünfe gerade sein, wenn ein Spielercharakter kurz vor dem Ableben steht? Wie siehst du es als Spieler?

Ja, wenn es der Story dienlich ist. Ein Charakter muss nicht gleich in der ersten Spielstunde das zeitliche segnen. Das ist für den Spieler schlichtweg doof – so er nicht eh aussteigen wollte. Im Allgemeinen vertrete ich schon die Meinung, dass der Charaktertod einfach dazu gehört und der Charakter danach auch mit allen Ehren (oder auch nicht) auf den Friedhof gehört. Aber jedem Held steht ein würdevoller oder spektakulärer Abgang zu.

Ich habe mich als Spielleiter im Rollenspiel schon mal in der Situation befunden, in der ich den Charakter “retten” wollte, die Spielerin aber auf dessen Tod bestand. Das war schon sehr merkwürdig, klärte sich dann jedoch, als die Spielerin dann später die Gruppe wegen anderer Interessen eh verlassen wollte.

Ich denke, dass es eine gute Idee ist, wenn man vor Beginn des Abenteuers, bzw. der Kampagne mit den Spielern dazu einen gemeinsamen Konsens erzielt. Ansonsten gilt: Alea iacta est.

Frage 63: Alle reden am Tisch über den neuesten Film im Kino, den alle außer dir gesehen haben und das nervt dich, weil du nicht mitreden kannst oder endlich anfangen willst. Was machst du?

Ich bin ein höflicher Gastgeber und lasse meine Gäste gerne über das Thema ihrer Wahl reden und diskutieren. Wenn allerdings vereinbart war, dass eigentlich gespielt werden soll, werde ich in der Tat nach einiger Zeit sehr ungeduldig und komme dann schon auf das eigentliche Thema zu sprechen und weise dezent bis deutlich darauf hin.

In der Praxis hat es sich als sinnvoll erwiesen, mit dem Beginn des Spiels nicht vor 30 Minuten nach Ankunft der Spieler zu beginnen (online: 15 Minuten), da zunächst noch alle möglichen Sachen (wie beispielsweise Filme) besprochen werden müssen. Die Zeitspanne kann sich deutlich erhöhen, wenn die Spieler sich seltener als vierzehntägig sehen.

Frage 73: Hast du Sekundärliteratur zum Thema? Ist sie für dich nützlich?

SPIEGEL GESCHICHTE 5/2014: Die Weimarer Republik

Bild via Amazonkommerzieller Link (Link zum Angebot)

Ich recherchiere gerne Hintergründe und Hintergrundmaterialien. In den meisten Fällen verlaufen die Recherchen dann allerdings im Netz, da dies schlichtweg schneller und einfacher ist. Wenn man die Quellenbände zu einem Rollenspiel nicht zu Sekundärliteratur hinzuzählt, dann habe ich eher keine solchen Werke im Haus. Nützlich finde ich Sekundärmaterialien allemal, jedoch mangelt es mir in der Regel an der Zeit um mich damit tiefergehend zu befassen, sodass ich sie mir auch nicht zulege.

Tatsächlich habe ich aber in dieser Woche im Rahmen eines Spontankaufs eine Zeitschrift über die goldenen 20er Jahre, bzw. Weimarer Republikkommerzieller Link am Bahnhofskiosk gekauft. Das habe ich bewusst als Sekundärliteratur gekauft, über eine Zeit, von der ich bezogen auf Deutschland erstaunlich wenig weiß und eine Zeit, die im Spiel bald relevant werden wird.

Aber darüber hinaus: ein Nekronomikon könnte ich als Sekundärliteratur zum Cthulhu Rollenspiel durchaus noch gebrauchen, wenn da also jemand eins im Schrank herumliegen hat …


Dieser Beitrag gehört in die Reihe der 1W100 Random Blog Encounters. Sorben von Gelbe-Zeichen hat 100 Fragen für Blogger rund um Blogs und Rollenspiele formuliert, aus denen wahlfrei Fragen ausgewählt und beantwortet werden können. Gelegentlich werden auf diesem Blogs zufällig Fragen aus dem Katalog ausgewählt und von mir beantwortet. Mehr dazu findet sich auch im Eingangsbeitrag von mir.

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