1W100 Random Blog Encounters: Oktober 2018

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Zu Beginn des Jahres gab es von Sorben auf seinem Blog einen Katalog an 100 Fragen, die sich primär an Rollenspielblogbetreiber richteten. Viele davon habe ich bislang beantwortet, indem ich diese einzeln in meiner Wochenschau integriert habe, oder in einem monatlichen Paket abgehandelt habe. Nun ist wieder ein solches Paket fällig und sieben Fragen wurden ausgesucht und sollen hier beantwortet werden.

Zu neutralen Auswahl habe ich auch diesmal das Würfeltool meiner Wahl, den @RollButler genutzt und die Wahl des @RollButlers fiel auf die folgenden sieben Fragen für den Monat Oktober.

Frage 8: Wie dick ist dein dickstes Buch/Wie viele Seiten/schwer ist es/hat es? Wie ist der Regelteil und wie der Fluff? Kurz: Schrecken dich dicke Bücher ab?

Ein Buch an seiner Dicke zu bemessen, ist schon so ein Ding. Eine Seite ist halt nicht immer eine Seite. Aber gut, ich nehme das hier einmal wörtlich und den Zollstock und ergänzend auch einmal die Waage zur Hand …

Das mit rund 7 cm wohl dickste Buch ist in meinem Rollenspielregal zu finden und ist der Foliant zur Cthulhu “Berge des Wahnsinns” Kampagne und bringt mit 747 Seiten stolze 2.675 g auf die Waage. Die reguläre Ausgabe, also nicht in Kunstleder eingebunden, wiegt 2.417 g. Platz zwei belegt vermutlich der Duden Band 1, Die deutsche Rechtschreibung. Er hat 1.216 Seiten, misst 6,5 cm und stolze 1.186 g. Dagegen ist dann “H. P. Lovecraft. Das Werk” mit 5 cm eher schlank und wiegt 2.164 g, hat allerdings 912 Seiten und ist kein Rollenspielbuch.

Auf dem Taschenbuchsektor gibt es auch einige Kandidaten, allerdings keines, dass 7 cm erreichen würde, denn dies sprengt jegliche Klebebindung. Viele der Klassiker aus dem Mantikore Verlag neigen dazu hinsichtlich der Dicke zu den Spitzenreitern zu gehören. Als Spielbuch ist es vermutlich “Metal Heroes and the Fate of Rock”, besonders in der Luxusausgabe mit Hülle. (Sorry, aber das Buch klemmt gerade im Regal, ich kann es nicht wiegen …) Aber als Spitzenreiter ist mit 6,3 cm “Befehl von Oben”, ein Thriller aus der Jack Ryan Reihe von Tom Clancy. Er umfasst 1.145 Seiten und damit knapp weniger als der Duden.

Doch wie ist es mit Regeln und Fluff? Bei der Berge des Wahnsinns Kampagne handelt es sich nur um ein reines Kampagnenbuch, da sind die Regeln eher vernachlässigbar. Dennoch, ja, es schreckt mich irgendwie ab, nicht, weil so viel zu lesen wäre, sondern weil ich wohl kaum ein Team fände, das bereit wäre über Jahre hinaus mit mir diese Kampagne zu spielen. Schade irgendwie. Der Duden hat dagegen einen recht umfangreichen Regelteil und dafür kaum Fluff. Aber das passt irgendwie.

Ergo suche ich dann mal das dickste Grundregelwerk eines Rollenspiels … In dem Fall obsiegt “Malmsturm – Die Fundamente” mit 3,8 cm und 1.006 g vor “Dungeon World” mit 3,5 cm und gewichtigen 1.346 g. Wohlgemerkt, ich habe hier nur die Dicke ermittelt. Beide Bände sind eher im kleineren Format, wodurch sie möglicherweise wenige Inhalt haben, als ein schlankeres Grundregelwerk im DIN A4 Format. Dazwischen – und das ist im DIN A4 Format – das Grundregelwerk für Cthulhu in der 3. Edition, das habe ich vollständig gelesen und ist für mich hinsichtlich Regeln und Fluff optimal ausgewogen.

Malmsturm habe ich gelesen, nahezu komplett und beinhaltet wenig Fluff. So gänzlich begeistert hat es mich nicht, was aber auch mehr am Setting, als an der Machart lag. Bei Dungeon World muss ich gestehen, dass ich nicht recht voran komme. Hier ist die Zeit die fehlende Komponente, nicht der Fluff.

Also, nein, mich schrecken dicke Bücher nicht ab, aber es ist schon so, dass mir die Zeit fehlt um mich durch solche Schinken zu arbeiten. Lese ich dann aber ein dünneres Werk, habe ich am Ende dann doch oft das Gefühl, dass es noch ein paar (hundert) Seiten hätten mehr sin dürfen …

Die ausgewürfelten Fragen 17  bis 50 muss ich weit überspringen, da sie bereits früher beantwortet wurden. Erst ab der Frage mit der laufenden Nummer 53 komme ich wieder zum Zuge.

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