Bild: © @WillBrooks1989

#RPGaDAY2015 – Frage und Antwort 20

Nachdem ich gestern bei #RPGaDAY2015 eine sehr kurze Antwort geben konnte, kann ich das für Beobachter meines Blogs heute eigentlich auch recht kurz halten. Denn ausgerechnet heute wird diese Frage gestellt:

Was ist dein bevorzugtes Horror Rollenspiel?

(Favourite Horror RPG?)

Am Kürzesten: CoC

Kürzer: Cthulhu

Kurz: Call of Cthulhu

Episch: Das Rollenspiel Call of Cthulhu ist mein bevorzugtes Horror Rollenspiel. Die Antwort auf die Frage nach dem warum ist dabei auch recht schnell, aber etwas umfangreicher gefunden.

  1. Einfaches und eingängiges Regelwerk. Die Regeln bei Call of Cthulhu sind sehr überschau- und nachvollziehbar. Das Spiel basiert auf einem sogenannten W100 System was dem menschlichen Verständnis von Zahlen recht nah kommt. Proben sind auf Erfolgswahrscheinlichkeiten also Werte zwischen 1 und 100% zu absolvieren. Da sieht auch ein ungeübter Spieler, ob bei einer Erfolgsschwelle von 75% die Chancen groß oder klein sind. Dennoch kommen die klassischen und spielflusshemmenden Würfelorgien bei Call of Cthlhu nicht so vor. Eine weitere spannende Mechanik ist die geistige Stabilität. Ein Investigator kann aus einem Abenteuer nicht nur schwer verwundet oder gar tot hervor gehen, er kann auch dem Wahnsinn verfallen sein.
  2. Verfügbarkeit von Spielmaterial. Im deutschsprachigen Raum gibt es eine äußerst große Zahl an Quellen- und Abenteuerbänden für das Rollenspiel Call of Cthulhu. Wenn einem Spielleiter die Ideen ausgehen oder er nicht die Zeit hat sich selber Abenteuer aus den Fingern zu saugen, so kann er auf eine unglaubliche Masse an fertigen und äußerst gut aufbereiteten Abenteuern zurückgreifen.
  3. Verfügbarkeit von Mitspielern. Mir ist es bislang nur ein einziges mal passiert, dass ich auf einer Convention eine Runde angeboten habe, die dann nicht stattgefunden hat, da sich keine Spieler gefunden haben. Ansonsten wird eigentlich auf jeder größeren Convention mindestens eine Cthulhu Runde angeboten und Mitspieler finden sich auch satt und genug.
  4. Gemischtes Spielkonzept. Ein klassisches Call of Cthulhu Abenteuer beginnt mit einer oftmals recht umfangreichen Recherche. Die Investigatoren müssen eine Aufgabe lösen und stoßen dabei langsam in eine Umgebung vor, die nicht mit den normalen Erfahrungen auf dieser Welt zu tun haben. Langsam, aber sicher wird deutlich, dass hinter dem vermeintlich “normalen” Vorfall doch etwas Übersinnliches und Grauseliges steckt. Ist diese Erkenntnis einmal gereift, ist es für einen Ausstieg oftmals auch zu spät, denn die Gegenseite vertreten durch einen bösen Kult, Monster oder gar einer Gottheit lässt die Investigatoren nicht einfach so entkommen. Ein Kampf auf Leben und Tod und um den geistigen Verstand ist das Finale in einem Call of Cthulhu Abenteuer.
  5. Spieldauer. Wie schon bei einer früheren Frage gesagt, bin ich ein Freund von langen Spielrunden…
  6. Happy Birthday.

    H.P. Lovecraft
    © Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Und zur Feier des Tages, gibt es nachher auch noch ein passendes Abenteuer von mir.

Links:

Aktuelle Tweets zum Thema

2 Gedanken zu “#RPGaDAY2015 – Frage und Antwort 20”

  1. Cthulhu (CoC) überrascht tatsächlich nicht ;) Hast Du denn schonmal RoC oder ToC ausprobiert? Und, was mich als Goodman Fan interessieren würde, kennst Du die Age of Chthulu-Produkte von Goodman Games?

Schreibe einen Kommentar

Nutze dieses Kommentarfeld um deine Meinung oder Ergänzung zu diesem Beitrag kundzutun. Verhalte dich bitte respektvoll und höflich! Kommentare werden vor der Veröffentlichung in der Regel moderiert und bei Verstößen gegen geltendes Recht, die guten Sitten, fehlendem Bezug oder missbräuchlicher Verwendung nicht freigegeben oder gelöscht.
Über die Angabe deines Namens, deiner E-Mail Adresse und deiner Webseite freuen wir uns, doch diese Felder sind optional. Deine E-Mail Adresse wird dabei zu keinem Zeitpunkt veröffentlicht.

Um mit dem Betreiber dieser Seite nicht-öffentlich in Kontakt zu treten, nutze die Möglichkeiten im Impressum.