RPGaDay 2016

Bild: © @WillBrooks1989 (modifiziert)

Vorbildliche Rollenspieler und Untote – #RPGaDAY 2016 und Loot-a-Day Tag 11

Insbesondere im Rollenspiel hat man die Möglichkeit seine Fähig- und Fertigkeiten des Spiels durch Beobachten auszubauen. Die 11. Frage bei #RPGaDAY zielt genau in diese Richtung. Wer hat also meinen Spiel- oder Spielleiterstil am meisten beeinflusst. Hier gilt es also nun wieder einmal Namen zu nennen.

Außerdem ist bei Loot-a-Day ein Untoter zur Plünderung freigegeben. Worauf warten, also los…

#RPGaDAY 2016 Tag 11

Which gamer most affected the way you play?
Welcher Spieler hat dich in der Weise wie du spielst am meisten beeinflusst?

In jeder Runde hat man es mit anderen Spielern (oder Spielleitern) zu tun. Jeder bringt seinen ganz eigenen Stil mit, wie er in die Rolle seine Charakters schlüpft oder das Spiel meistert. Eine Spielleiterschule gibt es nicht und so kann man nur durch die Praxis und ein Loslösen vom Spielgeschehen und Reflektieren dessen, was gerade geschieht oder wie gerade etwas geschieht, dazu lernen.

Von jedem Spielleiter bisher, aber auch von nahezu jedem Spieler habe ich etwas mitgenommen. Sobald meine grauen Zellen mir die Botschaft senden, dass etwas “richtig gut” oder “fesselnd” war, kommt sogleich die Frage nach dem Warum? Was hat der Spielleiter gerade gemacht? Wieso war der Auftritt des Charakters soeben so überzeugend? Und was hat mich die Müdigkeit überwinden lassen und mich nach acht Stunden am Spieltisch immer noch voll dabei sein lassen?

Aber auch in anderer Richtung tauchen die Kommentare und Fragen auf: “Gott, erlöse mich von dieser Spielrunde!” und “warum ist der Spieler nach der Pause nicht zurückgekehrt?”

Es wäre also unfair hier jemanden namentlich zu benennen, der mich am meisten beeinflusst hat. Sicherlich war es der Spielleiter, der auf der Con sich nach gefühlt zwei Stunden planlosem Charaktererschaffens ebenso planlos an ein improvisiertes Abenteuer herangewagt hat, der ich weder folgen noch irgendwie etwas wie Spannung abgewinnen konnte. Da ist die Spielerin, die in der Situation ihren Charakter in einem Heldentod opferte und damit der Story eine völlig überraschende, aber geniale Wendung zuteil kommen ließ. Da ist der Spieler, der seinen Charakter mit viel Liebe zum Detail Leben einhauchte und dafür sorgte, dass alles Hand und Fuß hatte. Der Spielleiter, der durch sehr plastische Beschreibungen ein absolut perfektes Bild der Umgebung schaffen konnte, etc.

Aber es sind nicht nur die realen Spieler und Spielleiter von denen ich beeinflusst wurde. Der bereits in dem ein oder anderen Post erwähnte Film Of Dice And Man war äußerst beeinflussend. Sicher, wer ein Drehbuch vorliegen hat, braucht wenig zu improvisieren, doch alleine die Szene in der Meister John Francis nicht einfach sagt “Würfelt mal auf Horchen”, sondern stattdessen sagt “Vielleicht hört ihr ja etwas”, fand ich sehr interessant. Seither gebe ich den Ball gerne auf solche Weise an die Spieler zurück, wenngleich sie es nicht immer sogleich verstehen.

Am meisten haben mich aber sicherlich die Spieler beeinflusst, die nach einer Rollenspielrunde ein ehrliches Feedback abgegeben haben, so dass ich die Chance hatte, zu erkennen, woran ich arbeiten muss und was wirklich gut war!

Wer oder was #RPGaDAY ist, kann in meinen Ankündigungsartikel zum #RPGaDAY 2016 noch einmal nachgelesen werden.

Loot-a-Day Tag 11

Eher schaurig, gruselig wird es heute bei Loot-a-Day. Greifenklaue sucht nämlich heute

Schätze in den Überresten eines Untoten

Ich vermute einmal, dass der Untote kein großes Interesse an Wertgegenständen hegt. Daher findet man bei im bestenfalls all diejenigen Sachen, die er zu regulären Lebzeiten mit sich geführt hat.

  • Das Portemonnaie mit einem Satz Kredit- und Visitenkarten, seinem Führerschein und Personalausweis, dem Foto seiner Frau und seiner Kinder und in bar 73,28 €.
  • Einen Schlüsselbund, unter anderem mit dem Fahrzeugschlüssel zu einem Lamborghini.
  • Eine goldene Taschenuhr mit gesprungenem Glas. Die Uhr zeigt längst nicht mehr die richtige Zeit an, bzw. läuft auch nicht mehr. Eine Gravur zeigt die Innschrift “Auf ewig Dein!”

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