Wulf Dorn: Die Kinder

In einem kleinen Bergdorf sind alle Menschen verschwunden. Nicht gänzlich spurlos und mit der Schwangeren Laura Schrader haben die ermittelnden Beamten auch eine Person aufgetan, die möglicherweise mehr Informationen über die Geschehnisse im Ort hat. Laura ist auch dem Weg fort von dem beschaulichen Ort mit dem Auto verunglückt und erzählt von fremden Stimmen in ihrem Kopf. Dies und die Tatsache, dass man im Kofferraum ihres Fahrzeugs die Leiche eines jungen Mädchens gefunden hat, veranlassen die Beamten Laura zunächst einzuweisen und durch einen Psychiater befragen zu lassen. Die Zeit drängt, denn noch immer fehlen Hinweis auf der Suche nach den vermissten Menschen.

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Ein Mörder mit Alzheimer – Paul Cleave: Zerschnitten

Paul Cleaves Thriller gehören für mich seit seiner ersten Veröffentlichung zu einem Must-Read und werden immer mit Spannung erwartet und gleich am Erscheinungstag gekauft. Sein neuestes Werk trägt in Deutschland den Titel „Zerschnitten“ und fand somit auch zuletzt seinen Weg in meine Hände. Paul Cleave bricht mit seiner Reihe rund um diverse Ermittler und Psychopathen in Christchurch und bringt einen eigenständigen Thriller hervor, der es in sich hat.

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Nick Cutter: Die Tiefe

Titel, Covergestaltung und Klappentext waren ausreichend vielversprechend um im örtlichen Buchhandel zu dem 500 Seiten starken Thriller von Nick Cutter, alias Craig Davidson, zu greifen. Nun hat er sein recht kurzes Dasein auf dem SUB hinter sich und ist ausgelesen worden. Der Spontankauf mit der Stephen King Empfehlung hat mich dann allerdings nicht hundertprozentig überzeugt.

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Andy Weir: Der Marsianer – Rettet Mark Watney

Hatte ich vor Kurzem nicht geschrieben, dass die Zeitspanne, die ich zum Lesen eines Buchs benötige, ein durchaus geeignetes Kriterium für die Qualität desselben ist? Trotz Arbeit, Erkältung, Kind und Co: 500 Seiten in drei Tagen! Für mich ein klares Statement. Der Marsianer von Andy Weir wurde prominent verfilmt und läuft aktuell auch in den Kinos, doch ich bin skeptisch, ob das Buch so gut umgesetzt werden kann. Doch unter dem Eindruck des vorhin ausgelesenen Buchs zäume ich das Pferd wieder einmal unkoordiniert von hinten auf.

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Stephen Kenson: Gefallene Engel – 3 Shadowrun Romane

Urlaubszeit geht für mich einher mit Lesezeit. Nachdem der erste Thriller (Paul Cleave: Der 5-Minuten-Killer) ausgelesen war, erwählte ich nun einen Sammelband aus drei Romanen von Stephen Kenson zur Lektüre. Es handelt sich dabei um Romane, die in der Welt des Rollenspiels Shadowrun spielen, also eine handvoll Jahrzehnte in der Zukunft. Die drei einzelnen Romane „Born to Run“, „Giftmischer“ und „Fallen Angels“ sind dabei zusammengehörig und stellen aufeinander aufbauende Abschnitte aus dem Leben von Kellan Colt, einer jungen Runnerin aus Kansas City dar, die in Seattle versucht ihr Glück zu machen. Die drei Romane Romane passen in dem Sammelband sehr gut zusammen und können daher auch als drei Teile angesehen werden, die insgesamt eine abgerundete Story ergeben.

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Heilig über Nacht und Todeswunsch

Was tun, wenn plötzlich ein Heiligenschein über dem eigenen Kopf schwebt? Und ein weiterer Thriller von Michael Robotham. Vier vor Weihnachten beendete Werke aus unterschiedlichen Genres. Heilig über Nacht Ich gebe es zu: ich habe mich von der Plakatwerbung, die der Lübbe Verlag zumindest auf dem Weg zu meiner Arbeitsstelle überall hat anbringen lassen, definitiv beeinflussen lassen. Die Idee, die hinter dem Buch von Björn Berenz stand, hat mir einfach gut gefallen und versprach amüsant zu werden: Jonas hat seine Traumfrau verloren, und zwar ausgerechnet an seinen besten Freund. Dabei hatte doch alles gut gepasst und nun beabsichtigt er sich auf der Hohenzollernbrücke in Köln, unmittelbar auf Höhe des großen Liebesschlosses, welches die beiden an der Brücke befestigt hatten, sein […]

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