Befreiung – Comedi Finaler Horror

Fortführung der Aufzeichnung auf dem Mobiltelefon von Raphael Duchamps. Die Geräusche und Stimmen sind insgesamt etwas weiter weg als auf dem vorherigen Teil der Aufnahme. Man hört eine Tür schließen und ein paar Schritte. Ärztin: „Ah, Sie sind wieder wach!“ Duchamps: „Ja, bin ich, klar. War ich doch vorher schon, wissen Sie nicht mehr? Als Sie versucht haben, mich mit Ihrem „Essen“ zu vergiften …“

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Nacht für Nacht – Comedi Zug 10

Aus dem Protokoll der Befragung von Brandmeister Felix Melchior Auf die Frage, was ihn dazu veranlasst habe, den Einsatzort unter dem Hexenhof zu verlassen, gab der Befragte folgendes zu Protokoll: Die Situation war für mich nicht mehr tragbar. Ich habe im Verlauf meiner zwanzigjährigen Dienstzeit wahrlich schon viel gesehen und mitgemacht, doch das, was wir dort unten in der Höhle vorfanden, überstieg das alles um ein Vielfaches.

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Nikki – Comedi Zug 6

Gedächtnisprotokoll von Krankenhausseelsorger Pater Quentin R. Steinbach nach einem Gespräch mit Niklas Schwenninger Hermann, dieser hinterhältige, bekiffte Kerl. Erst lockte er uns in so eine Höhle und ich musste ein Huhn von unserem Hof mitnehmen, dann veranstaltete er irgend so einen Tamtam mit Feuer und Rauch und dann … Ich glaube, der hat sich wirklich das Hirn weggekifft. Hat sich selbst Harma Geddon genannt. Ich sollte auch aufhören mit dem Zeug, so will ich nicht eines Tages enden.

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Der Sog – Comedi Zug 2

Fortführung basierend auf den Notizen von Raphael Duchamps. Aus dem polizeilichen Verhörprotokoll von Hermann Wagner Protokolliert von Michael L. Jaegers Kmsr. Baumgartner: Anwesend sind die Kommisäre Baumgartner und Wieser. Nennen Sie doch bitte für das Protokoll noch einmal ihren Namen und ihr Geburtsdatum. Harma Geddon, 30. April 1628. Baumgartner: Unseren Unterlagen und ihrem Personalausweis zufolge heißen Sie Hermann Wagner und sind 1992 geboren, ist das richtig? Wenn Sie so wollen. Baumgartner: Sie haben ausgesagt, Raphael Duchamps in eine Höhle geführt zu haben, ist das korrekt? Ja. Zunächst. Baumgartner: Zunächst? Ich sollte ihn ja dort hinein geleiten. Das war meine Bestimmung. Er war der Auserwählte, der Rufer, der den Herrscher erwecken sollte. Und ich sollte ihn hinein und hinab führen. Kmsr. Wieser: […]

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Der Felsen – Comedi Zug 1

Fortführung basierend auf dem Bericht von Prim. Univ.-Doz. Dr. Martin Kurz. Ein Word-Dokument mit einem scheinbar hastig vorbereiteten Blog-Artikel … Liebe Comedi-Fans. Langsam wird mir das hier irgendwie komisch! Ihr wisst doch, dass ich gerade diesem geheimen Underground-Fress-Festival auf der Spur bin. Diese abgefahrene Höhle mit der kleinen Feuerstelle und dieser Stern-Verzierung habe ich ja gefunden. Aber dann hat mich dieser völlig durchgeknallte Typ, der sich als „Harma Geddon“ vorgestellt hat, durch endlose Gänge und prächtige Höhlen geführt, immer mit der irgendwie vagen Andeutung, dass es bald was zu essen geben soll. Richtiges Licht gibt es nicht, aber ein komisches Moos verbreitet ein leicht grünliches Schimmern, in dem man sich immerhin grob orientieren kann. Und Harma scheint sich hier echt gut […]

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Harma Gedöns – Comedi Szene 6

Fortführung basierend auf der Erzählung von Raphael Duchamps. Ausschnitt aus einer Messenger Konversation zwischen dem Zeugen Thomas Loch und einer derzeit noch unbekannten Person Ermittelt von Michael L. Jaegers Krass, Alter. Das musst Du Dir mal reinziehen, was ich da gestern erlebt habe, das glaubt mir keiner. Also, pass auf, Du kennst doch noch den Hermann, oder? Klar kennst Du den, schließlich wart ihr ja in derselben Klasse und Du erinnerst Dich sicher noch, wie der damals mit seinen Eltern in die Staaten ausgewandert ist. Ha! So, wie Du jetzt! Naja, wie dem auch sei, der ist wieder da. Hat sich schwer verändert. Nix mehr mit Landei und so. Ist ihm hier alles zu klein geworden. Aber der hat Zeug dabei, […]

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Der Almer – Comedi Szene 2

Fortführung basierend auf der Erzählung von Raphael Duchamps. Bericht von Almer Alois Fenderhuber Von Kraftausdrücken bereinigt und ins Hochdeutsche übertragen von Michael L. Jaegers Die Sonne hat aus allen Knopflöchern geschienen an jenem Tag. Es war ein schöner Frühlingstag und bereits kurz nach Sonnenaufgang habe ich mich aufgemacht, um das Vieh [Anm. des Übersetzers: gemeint sind die Kühe] auf die Alm zu bringen. Es wurde auch langsam Zeit, dass die Tiere endlich wieder aus den Stallungen heraus und in die höheren Gefilde zum Grasen kamen. Ich trieb also die Herde die Serpentinen hinauf, auf der für gewöhnlich nicht mit Verkehr zu rechnen ist. Überhaupt sind wir hier von diesen Touristen weitgehend verschont und haben unsere Ruhe vor Fremden. Hier sind […]

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