Gefangenendilemma 5: 3 Becher und 6 Kapseln

Es wird wieder einmal Zeit eine kleine Knobelei zu präsentieren. Es ist dabei ein – zumindest aus meiner Sicht – wirklich einfaches Rätsel, das ich diesmal herausgesucht und in ein makaberes Gefangenendilemma verarbeitet habe. Unter allen Despoten hat man es diesmal mit einem äußerst gnädigen Vertreter zu tun, der Spaß an der Verbreitung von Furcht und Schrecken hat, doch wohl mit nur einem einfachen Verstand ausgestattet ist – oder seine Opfer sind üblicherweise mit noch weniger Intelligenz beseelt. So neigt der Herrscher zu seiner Unterhaltung seinen Gefangenen Knobelaufgaben zu stellen, die sie im Falle des Versagens ins Jenseits befördern. Nur den fähigsten und Klügsten soll der Weg in die Freiheit gewährt werden. Im aktuellen Fall stellt präsentiert der Tyrann dem […]

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Gefangenendilemma 4: die Gefangenen in der Mine

Wieder einmal habe ich ein kleines Rätsel, das durch die Rahmenhandlung in die Kategorie Gefangenendilemma fällt. In diesem speziellen Logikrätsel betrifft es dabei nicht nur eine kleine Zahl an Gefangenen von denen nur einer frei kommt, sondern eine große Gruppe an Zwangsarbeitern in einer Mine, denen ein Herrscher die Freiheit gelobt, zumindest wenn sie sich geschickt anstellen. Ein grausamer König hat seine Gefangenen in einen seiner dunkelsten und tiefsten Bergwerke entsandt um dort für ihn die begehrte Kohle (oder waren es Gold und Diamanten?) zu Tage zu fördern. Nach Jahren der Schinderei gelobt der Herrscher nun den Gefangenen die Freiheit zu schenken, wenn sie gemeinsam eine Aufgabe lösen ohne sich dabei abzustimmen.

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Gefangenendilemma 3: drei Gefangene und fünf Marterpfähle

Wieder einmal möchte ich ein kniffliges Rätsel präsentieren, das ich in düster-makabere Kategorie Gefangenendilemma einsortieren möchte. In diesem Fall spielt die Hintergrundgeschichte bei einem indigenen Stamm, oder politisch inkorrekt: bei den Indianern. Drei unvorsichtige Reisende sind von den tapferen Kriegern eines Indianerstamms aufgegriffen worden, die – wie es bei den Gefangenendilemmata üblich ist – besonders grausam sind. Mit verbundenen Augen werden die drei jeweils an einen Marterpfahl gebunden und zwar dergestalt, dass der erste lediglich in die weite Prärie blicken kann, der zweite den Marterpfahl des ersten und der dritte die beiden Marterpfähle der beiden anderen Gefangenen sehen kann.

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Gefangenendilemma 2: Die Marke auf der Stirn

Rätsel Wieder einmal spielt das Rätsel in einem Gefängnis der Antike und drei zum Tode verurteilte Verbrecher warten auf ihr Schicksal. Doch der König will einem der Dreien, dem Klügsten unter ihnen, den Tod ersparen und gibt ihnen ein Rätsel auf: „Wir verbinden euch die Augen und jeder von euch wird auf der Stirn mit einer roten oder grünen Farbe markiert. Ihr werdet selber nicht sehen oder von uns erfahren, welche Farbe eure Markierung hat und ihr dürft auch nicht miteinander reden. Ihr werden dann in einen Raum so aufgestellt, dass ihr jeweils die beiden anderen sehen könnt. Auf mein Kommando nimmt jeder die Augenbinde ab und es heben diejenigen von euch einen Arm, die mindestens eine grüne Markierung auf […]

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Gefangenendilemma 1: Die zwei Türen

Oder: Der direkte Weg ins Verderben Rätsel Ein König hat einen Verbrecher zum Tode verurteilt, will ihm allerdings eine Chance geben und stellt ihm eine Aufgabe: „Siehst Du die beiden Ausgänge aus diesem Raum? Nun, einer davon führt in die Freiheit, die andere geradewegs zur Hinrichtungsstätte. Vor jedem der Türen steht ein Wärter von denen einer jedoch ständig lügt und der andere immer die Wahrheit sagt. Es sei Dir also nun gestattet einem dieser beiden Wärter genau eine Frage zu stellen. Anschließend entscheide Dich für einen Ausgang!“ Welche Frage stellt nun der Delinquent idealerweise einem der Wärter?

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