Mythras Podcast 01.01 – Weißer Tod – Teil 1

Willkommen im wahrscheinlich besten Jahrzehnt aller Zeiten. Das ganze Jahr über scheint die Sonne und mit dem Walkman lauschen wir den Klängen von Depeche Mode, Madonna, Michael Jackson, A-Ha und Phil Collins. Auf den Strandpromenaden laufen wir dazu auf Rollschuhen und tragen Schweißbänder und lange Strümpfe oder Netzshirts.

Wir können uns das leisten, denn daheim vor dem Fernseher halten wir uns täglich fit mit Aerobic oder schauen heimlich Eis am Stiel. Abends, im Kino, sehen wir noch wahre Blockbuster wie Indiana Jones, Zurück in die Zukunft, Rambo und Stirb Langsam.

Bezahlt wird in Deutschland alles mit der D-Mark und von einer EU oder gar einer europaweit einheitlichen Währung reden nur ein paar Phantasten, während wir im Stau vor dem Grenzübergang noch die verbliebenen Münzen des Nachbarlandes zählen.

Es sind die 80er Jahre und die Bundesrepublik liegt in den Händen von Helmut Kohl, die Welt sicher in denen von Ronald Reagan, Margaret Thatcher und wahlweise Juri Wladimirowitsch Andropow, Konstantin Tschernenko und Michail Gorbatschow. Doch es ist längst nicht alles so rosig, denn wir stecken in den Ausläufern des bereits Jahrzehnte andauernden Kalten Krieges. Die Bundesrepublik Deutschland ist geteilt in Ost und West – und so die ganze Welt. Damit diese Grenze sich nicht verschiebt, setzen die Parteien auf Pershing-II und SS 20 Atomraketen.

Dass wir das Jahr 1983 überlebt haben, ist nur einem umsichtigen russischen Offizier zu verdanken. Es sind nur vier Minuten vor zwölf, vier Minuten, die den Kalten vom globalen, atomaren Weltkrieg trennen mit Nuklearsprengstoff, der ausreicht um die Welt mehrfach in Schutt und strahlender Asche zu verwandeln.

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Call of Cthulhu Podcast 10.07 – Die Morde des Herrn S. – Teil 7

Die Dämmerung bricht bald über Heidelberg ein und in einer Seitenstraße vor der Schreiber & Winkler Chemie KG hocken die vier Freunde und warten auf eine günstige Gelegenheit, um möglichst unerkannt auf das Firmengelände zu gelangen.

So zumindest war der Plan, der angesichts einer rund zwei Meter hohen Mauer und eines gelegentlich patrouillierenden Werkschutzes wohl sicherlich noch etwas ausgearbeitet werden muss.

Was auch immer der hiesige Priester entdeckt hat, es steht im eindeutigen Zusammenhang mit der Chemie Fabrik und den Gastwissenschaftlern …
… und irgendwie auch mit den Schlangenwesen, denen sie bereits in Wien begegnet sind.

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Call of Cthulhu Podcast 10.06 – Die Morde des Herrn S. – Teil 6

Nach der aufregenden Nacht hatten sich die vier Freunde im Pfarrhaus bei Daniele Salvarezzi eingefunden. Sie wollten den Mann aus dem Vatikan zur Rede stellen.

Die Wartezeit haben sie in der benachbarten Gemeindebibliothek verbracht und sind dabei auf die Spur des vom ermordeten Priester genannten Werks gestoßen. Das Buch scheint tatsächlich nicht nur im Vatikan zu existieren und hier wohl schon lange im Bestand der alten und verstaubten Werke gewesen zu sein.

Der Mann des Vatikans scheint allerdings nicht viel mehr zu wissen und ist ob des Todes des örtlichen Priesters Brandner ernstlich besorgt, auch wenn die amtliche Bestätigung noch aussteht.

Doch dafür hat er noch einige Ideen auf Lager, wie die Ermittlungen weitergehen könnten. Ein erster Anlaufpunkt ist der zweite Tatort, den die vier nun auch gemeinsam aufsuchen um dort im Vorgarten den Gärtner anzutreffen, der just in dem Moment beim Rasenmähen im Vorgarten auf einen großen Rosenkranz gestoßen ist.

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Call of Cthulhu Podcast 10.05 – Die Morde des Herrn S. – Teil 5

Wo haben die vier Freunde aus Heidelberg da ihre Nase hinein gesteckt? Erst wirft man sie hochkant vom Firmengeländer der Schreiber & Winkler Chemie KG, dann absolvieren sie eine nächtliche Schnitzeljagd um auf einem Friedhof einen Priester zu finden. Und dann fallen Schüsse …

Viel konnte der Priester nicht verraten, aber er hatte wohl Angst und hoffte, die vier könnten unauffällig den Kontakt zum Abgesandten des Vatikans herstellen. Dieser wiederum, also Daniele Salvarezzi, scheint wieder einmal mehr zu wissen, als er zu erzählen bereit ist.

Nun hocken die vier tief in der Nacht in Ottos und Idas Wohnung, durchnässt, durchgefroren und vor allem wohl auch durch und durch verängstigt …

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Was geschah im Arkham Sanatorium?

Ein investigativer Radioreporter macht sich auf den Weg zum Arkham Sanatorium. Die Anstalt wird an diesem Tag geschlossen und abgerissen. Es scheint so, als würden alle Insassen – ob geheilt oder nicht – entlassen werden.

Die Berichte der Patienten sind verstörend und werfen kein gutes Licht auf die Behandlungsmethoden und Therapien im Sanatorium. Und dann ist da noch der Keller, der geheimnisvolle Keller, über den keiner sprechen will und in dem grausame Dinge geschehen sein müssen.

Das Pflegepersonal und die Anstaltsleitung weisen natürlich alle Vorwürfe von sich, aber unter Einsatz seines Lebens ergründet der Journalist die Wahrheit hinter den vergitterten Toren des Arkham Sanatoriums …

Bei dieser Episode handelt es sich um ein spontanes Projekt, das auf der Convention “anRUFung 2019” von zahlreichen irren Teilnehmern und Teilnehmerinnen geschaffen wurde.

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Call of Cthulhu Podcast 10.04 – Die Morde des Herrn S. – Teil 4

Die Ermittlungen im Fall der Morde im Zusammenhang mit der Schreiber & Winkler Chemie KG in Heidelberg gestalten sich nach wie vor zäh.

Bei dem Versuch sich auf dem Gelände umzusehen, sind Otto und Wilhelm sogar aufgeflogen, vom Wachschutz aufgegriffen und nach einem Verhör schlichtweg auf die Straße geworfen worden.

Erfolgversprechender und auskunftfreudiger war da schon die Haushälterin eines der ermordeten Wissenschaftler, die zwar noch sehr mitgenommen von dem Leichenfund war, allerdings den beiden Detektiven bereitwillig den Schlüssel zum Haus übergab.

Doch auch hier endete dann jede Hoffnung etwas Licht ins Dunkel zu bringen, denn der Tatort – so blutig und spektakulär er auch war – konnte keinerlei erhellende Spuren aufzeigen.

Doch dann stand unvermittelt ein alter Bekannter vor der Tür …

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Call of Cthulhu Podcast 10.03 – Die Morde des Herrn S. – Teil 3

Nur Wenig konnten die vier Hobby-Detektive bislang über die ungewöhnlichen Todesfälle in Erfahrung bringen. Ein Besuch in der lokalen Zeitungsredaktion brachte zwar ein paar Informationen, doch kaum verwertbare Erkenntnisse mit sich.

In der Chemiefabrik selber ist die Stimmung eher mäßig: Überall lungert der Wachschutz herum und drangsaliert das Personal. Im Labor herrschen raue Umgangsformen, wohl vor allem, seitdem die neuen Gastwissenschaftler vor Ort sind und das Zepter in der Hand halten – und von denen zwei zwischenzeitlich ja nun auch zu Tode gekommen sind.

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Call of Cthulhu Podcast 10.02 – Die Morde des Herrn S. – Teil 2

Die Familie Winkler ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Clara verweilt nach wie vor im Sanatorium vor Wien, ihre Mutter sucht augenscheinlich Trost im Alkohol und der Vater, Wilhelms Onkel Gustav Winkler, offenbart, dass er wohl mehr ein stiller Teilhaber, denn ein wirklicher Partner unter den beiden Firmenerben
der Schreiber & Winkler Chemie KG darstellt.

Doch so gänzlich unbeteiligt scheint er nicht zu sein, denn die Vorgänge innerhalb der Fabrik – zwei gewaltsame Todesfälle in den vergangenen Wochen – lassen ihn nicht kalt und so bat er abermals seinen Neffen und seine Freunde um Hilfe.

Albert und Fritz hatte er zuvor schon eine Anstellung in der Fabrik besorgt, womit diese sich nun besonders unauffällig im Werk umsehen können.

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