Space 1889 Podcast 01.02 – Der marsianische Patient – Teil 2

Wien im Jahre 1891.

Dr. Sigmund Freud hatte seinen Freunden von einem ganz besonderen Fall berichtet: Ein Marsianer, der in Wien als Hausdiener bei dem Grafen von Silberstein angestellt, und unter merkwürdigen Umständen auf die Erde gelangt ist, leidet nicht nur unter Amnesie,  was seine Zeit auf den Mars angeht, sondern seit wenigen Wochen nun auch unter panischer Angst in Gesellschaft.

Dr. Freud ist ratlos und hat seine vier Freunde um Rat gebeten. Medizinisch scheint alles einwandfrei zu sein mit dem jungen Marsianer, doch was ist mit ihm geschehen?

Die Ursache wird in seiner Heimat, auf dem Mars vermutet. Ergo planen die vier nun Tanabhraan, so der Name des Marsianers, zurück auf den Mars zu begleiten. Graf von Silberstein ist bereit die Kosten zu tragen, so sehr liegt ihm an seinem liebgewonnenen Hausdiener. Nun wollen die angehenden Abenteurer sich in Wien noch näher über ihr Reiseziel erkunden.

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Space 1889 Podcast 01.01 – Der marsianische Patient – Teil 1

Draußen, im Schein der Gaslaternen, flanieren die edlen Damen in langen Kleidern und im Arm eines stolzen, hohen Herrn durch die Altstadt. Das geschäftige Treiben des Tages ist verklungen und während die arbeitende Bevölkerung daheim hockt, genießen die wohlhabenden den Weg ins Theater oder die Oper an der angenehmen Luft an diesem lauen Herbstabend des Jahres 1891.

Die Hufe der Pferde eines Fiakers schlagen vernehmlich auf das Kopfsteinpflaster Wiens. Drinnen, in der Kutsche, sitzen vier Herren, die an ihren Heimstätten an den verschiedensten Orten der Stadt abgeholt wurden.
Sie sind auf dem Weg eine private Einladung wahrzunehmen, die ihnen ein befreundeter Arzt hat zukommen lassen. Dr. Freud, so der Name des renommierten Nerven-Arztes, hat erst vor kurzem seine Praxis in Wien eröffnet. Und bei seinem letzten Besuch im Club, erzählte er von einem ungewöhnlichen Fall, bei dem er gerne die Meinung seiner geschätzten Kollegen und Freunde hören würde.

Nun überquert das Gespann den Donaukanal und biegt nach wenigen hundert Metern in die Berggasse ein. Links und rechts ragen fünfstöckige Wohnhäuser empor und vor dem Haus mit der Nummer 19 und dem breiten Erker hält der Fiaker an.

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Call of Cthulhu Podcast 08.04 – Ankh Dschet – Ewiges Leben – Teil 4

MP3 Audio (96 kbps) [59 MB]HQ MP3 Audio (192 kbps) [116 MB]DownloadShow URL Was war das für ein Überfall auf dem Markt in Kairo? Plötzlich tauchten aus der Menge eine Handvoll Männer auf, riefen Sebek an und versuchten Heinrich von Schwarzenfels zu ergreifen. Doch wundersamerweise […]

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Call of Cthulhu Podcast 08.03 – Ankh Dschet – Ewiges Leben – Teil 3

Heinrich von Schwarzenfels ist auf wundersame Weise durch die Anwendung von Mumia geheilt. Die Narben und Brandwunden sind durch frische, rosige Haut ersetzt worden, sogar sein Kopfhaar wächst langsam wieder nach. Doch mental scheint er die Kur nicht so gut verkraftet zu haben – redet er doch eher wirr.

Der Versuch Kairo auf schnellstem Wege zu verlassen, scheitert, ganz gleich, ob die Schiffspassage gen Norden oder Süden gehen soll. Es ist wie verhext, denn für mindestens die kommenden vier Wochen ist kein Platz mehr zu ergattern.

Doch ein Zeitungsartikel über eine aus einer Grabungsstätte vor den Toren Kairos gestohlene Mumie, macht die vier Reisenden neugierig, zumal sie möglicherweise nicht ganz unschuldig an diesem Vorfall sein könnten.

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Call of Cthulhu Podcast 08.02 – Ankh Dschet – Ewiges Leben – Teil 2

Auf der Suche nach einem exotischen Heilmittel gegen die Schmerzen und Wunden, die Heinrich von Schwarzenfels aus seiner Zeit im Deutsch-Französischen Krieg davongetragen hatte und ihn langsam aber sicher dem Tod näher bringen, sind die vier Reisenden bei einem Antiquitätenhändler im Kairo des Jahres 1889 fündig geworden.

Mumia, ein bräunliches Pulver, das aus zerstoßenen Teilen einer altägyptischen Mumie gewonnen wird, soll zu Teilen eingenommen
und zu weiteren Teilen auf die Haut aufgetragen werden.

Nun liegt Heinrich selber wie eine Mumie bandagiert auf dem Bett in seinem Hotelzimmer und sein Leib scheint innerlich zu brennen.

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Call of Cthulhu Podcast 08.01 – Ankh Dschet – Ewiges Leben – Teil 1

Diesmal habe ich eine ganz besondere Gesellschaft an meinem virtuellen Spieltisch versammelt. Es sind nicht nur alte Hasen, sondern im digitalen Äther sogar recht bekannte Persönlichkeiten und umso mehr freue ich mich, dass die, die sonst öffentlich nur über Rollenspiele schwätzen jetzt mit mir zusammen wirklich einmal spielen.

Äther ist dabei für diese Spielrunde auch das richtige Stichwort, denn wir tauchen gleich ab in das viktorianische Zeitalter, also die Zeit, in der die Gaslaternen Straßen und Stuben beleuchteten, Pferdekutschen das vorherrschende Fortbewegungsmittel und für größere Distanzen durch die Dampflok endlich möglich waren.

Vor rund 20 Jahren ist der Deutsch-Französische Krieg siegreich beendet worden und im Deutschen Reich herrschen nun Kaiser Wilhelm II und Reichskanzler Otto von Bismarck.

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Call of Cthulhu Podcast 07.11 – Blutwalzer – Teil 11

Der Samstag ist gekommen. In wenigen Stunden soll im Stephansdom zu Wien etwas geschehen. Fernan Pajano will vermutlich ein Beschwörungsritual durchführen und eine unchristliche Gottheit anrufen.

Die vier Freunde wollen dies um jeden Preis verhindern, wenngleich ihre Pläne wenig überzeugend wirken. Um überhaupt in den Dom zu gelangen, setzen sie auf mehrere Optionen. Zudem wird der Violinist Wolfgang Peitner vor Ort benötigt, weswegen sie nun zunächst getrennte Wege gehen.

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Call of Cthulhu Podcast 07.10 – Blutwalzer – Teil 10

Es ist Nacht über Wien, Freitag Nacht  und jetzt wird es ernst. Den vier Touristen in Wien ist es gelungen die verlorene Geige wieder aufzutreiben. Darüber hinaus hat sich in ihren Gesprächen mit dem Vertreter des Vatikans, Daniele Salvarezzi, zusätzlich ergeben, dass der vermeintliche spanische Jurist, Fernan Pajano, ein Gegenspieler der Kirche ist. So wie es derzeit aussieht, beabsichtigt er ein okkultes Beschwörungsritual zur Anrufung der Gottheit Trunembra durchzuführen. Und hierzu hat er eine feierliche Übergabe einer Madonnenfigur am Stephansdom geplant, bei der zahlreiche Honoratioren der Stadt und der Kirche zu erwarten sind.

Die Zeit drängt, doch wenn man den Schriften glauben schenken darf, kann mit einem Gegenton das Ritual verhindert werden.

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