Die Geschichte vom Jaguar

Ein Reisebericht von Karl Freiherr von Waldeck Im Sommer des Jahres 1882 brach ich von Wien in Richtung Südamerika auf. In Lissabon ging ich dann an Bord der Diamant. Über die Reise quer durch Europa lässt sich doch wenig spektakuläres berichten. Im Rückblick komme ich immer noch ins Grübeln was die Franzosen sich davon erhoffen, sich selbst über Kommunen zu regieren. Ein solches Vorgehen, ohne starke Hand und Führung in die Zukunft zu blicken, kann nur zum scheitern verurteilt sein. Sie brauchen … weiterlesen…

Seattle bei Nacht

Bild: © skeeze / Pixabay (modifiziert)

Yuki – Impressionen aus Seattle

Yuki schlug mit ihrem Holzkatana wild auf die Übungspuppe ein. Das Holz des Schwertes krachte auf den Hölzernen Mann als gäbe es keinen Morgen. Hiroto, der ältere Mann im Anzug hatte ihn ihr in die Hand gedrückt als er sie morgens wie einen nassen Pudel mit etwas zu großen Kleidern die nicht die ihrigen gewesen waren auf der Straße angetroffen hatte. Es war wie damals – als sie mit einem leeren verwirrten Blick durch die Straßen schlich. Er war einer der höherrangigen Yakuza-Männer des Kenran-Kai in Seattle, dessen Führung Kosuke Tomizawa oblag. Trotzdem hatte das Mädchen etwas an sich gehabt, was ihn dazu gebracht hatte sie in die Familie aufzunehmen. Wenn er etwas über ihre Vergangenheit heraus gefunden hatte, sagte er es ihr nicht – wenn überhaupt, würde er das Wissen über sie nutzen, um sie in der Familie zu halten. Sie hatte sich als talentierte und gelehrige Schülerin eines Adeptenweges gemausert, und trug nun schon einige Jahre dazu bei, dass das Ansehen der Familie florierte – er lies sie an der langen Leine solange ihre externen Aufträge nicht mit der der Familie kollidierten. Ausserdem erstattete sie der Yakuza Bericht über die Aufträge – sie war loyal, das hatte sie bewiesen.

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