SPIEL ’19 – Ein kleiner Messebericht (Tag 2)

Halle 3 – Pegasus und Co.

Pegasus Spiele 51305G - Roll Player (deutsche Ausgabe)

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Der Pegasus Verlag war nicht in Halle 6, sondern bei den Brettspielern in der großen Halle 3 vertreten. Die Cthulhu Neuheiten waren schon vorbestellt, bzw. lagen schon auf meinem Tisch daheim, sodass ich mir nur noch das Gratisheft Katzulhukommerzieller Link (passende Abenteuer zu Katzulhu gibt es auf DriveThrukommerzieller Link) mitgenommen habe … wenn man von den anderen Spielen (Roll Playerkommerzieller Link samt Erweiterungkommerzieller Link und Promos sowie Undokommerzieller Link) absieht.

Am Stand von Krimsus Krimskramskiste habe ich mir Ralf Sandfuchs und Mark Sienholz neues Kartenspiel Der Herr der Wichtel erläutern lassen und gleich eine Testrunde gespielt. Da Ralf so mitleidig geschaut hat, habe ich das Spiel auch gleich mitgenommen, ebenso wie Im Wald da sind die Räuber, was als Restpostenspiel für 1W6 € verramscht wurde.

Herr der Wichtel

Bei den Wichteln steht eine Wahl an mit der der neue Herr der Wichtel bestimmt werden soll. Der Wahlleiter ist schon auf dem Weg, also strengen sich die Kandidaten (Spieler) auf der Zielgeraden noch einmal an und versuchen möglichst viele Wichtel in einer günstigen Konstellation auf ihre Seite zu ziehen. Dies geschieht, indem der aktive Spieler sich um einen Wichtel in der aktuellen Auslage bemüht. Der Gegner legt dabei den Preis fest, indem er mit einer Rindentalerkarte aus seinem Vorrat mit dem Wert 2 bis 6 festlegt, wie hoch das Resultat des Würfelwurfs mindestens ausfallen muss. Legt er seine 5er Karte aus, muss der aktive Spieler mindestens eine 5 würfeln, um den gewünschten Wichtel auf seine Seite zu ziehen, ansonsten geht der Wichtel zu dem Spieler, der die höchste Rindentalerkarte geboten hat.

Ähnlich der Pokerwertung bringen Pärchen, Drillinge, Straßen etc. Siegpunkte, die während des Spiels immer wieder ermittelt werden. Besondere Wichtel bringen zudem Zusatzeffekte ins Spiel, die Minus- oder Bonuspunkte bringen, bis der unter den letzten Karten gemischte Wahlleiter auftaucht und dem Treiben ein jähes Ende setzt.

Fazit: Ein nicht ganz triviales aber witziges Spiel mit einer gesunden Mischung aus Glück und Strategie, dessen 65 Spielkarten ansprechend aufbereitet sind. Zwei bis fünf Spieler absolvieren hier drei Runden, bis am Ende der neue Herr der Wichtel feststeht. Das Spiel kommt allerdings ohne Umverpackung daher, lediglich ein Stoffbeutel fasst die Karten, den Würfel und die beipackzettelartige Spielanleitung.

Letzte Einkäufe

Zwei weitere Spiele landeten noch in meine “Einkaufskorb”: Arkham Noir – Fall 1 und Obscurio, das bei vielen Gesprächen gute Kritiken eingefahren hat. Beide Spiele habe ich noch nicht gespielt, sodass ich noch kein Fazit abgeben kann.

Arkham Noir – Fall 1: Die Hexenkult-Morde

Arkham Noir - Die Hexenkult-Morde - Solo-Kartenspiel Fall-1 | DEUTSCH

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Das Spiel trägt den Zusatz Fall 1, sodass davon auszugehen ist, dass dieses Solospiel wohl auch noch Varianten erhalten soll, bzw. sollte, denn dies ist in den zwei Jahren, die das Spiel auf dem Markt ist, wohl noch nicht geschehen. In der kleinen Schachtel sind die Spielanleitung und 64 Karten, die den Spieler rund 30 Minuten beschäftigen sollen.

“Das Ziel ist es, 5 Puzzle-Karten einzusammeln, um das Gesamtbild zu erkennen, bevor die Zeit abläuft und du wahnsinnig wirst.” Wie vermutet orientiert sich das Setting an die Geschichten von H. P. Lovecraft, also genau das richtige für mich? Heute ist Halloween, also der geeignete Zeitpunkt um sich dieses Spiel einmal vorzuknöpfen …

Obscurio

Libellud LIBD0012 Obscurio, Mehrfarbig, bunt

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Dieses Brettspiel scheint eines der Renner der diesjährigen Messe gewesen zu sein. Zumindest habe ich es in sehr vielen Einkaufstaschen gesehen. Und nach ein paar Gesprächen mit anderen Spielern ist es dann kurz vor Toreschluss mit Promo auch in meine Tasche gelandet.

Vertrieben wird es über Asmodee und wurde mir als “das bessere Mysteriumkommerzieller Link” angepriesen, das aus der gleichen Spieleschmiede entstammt.

Die Spieler schlüpfen in die Rolle von diebischen Zauberern, die in der Bibliothek eines Hexenmeisters ein magisches Grimoire stehlen wollen. Zwar wird das Spiel kooperativ gespielt, doch unter den Spielern ist auch ein Verräter. Somit eignet es sich primär für vier und mehr Spieler, allerdings wird auch eine Regelvariante für zwei und drei Spieler mitgeliefert. Ich bin gespannt auf eine Testrunde …

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