SPIEL ’18 – Eindrücke Tag 2 (Quacksalber, Detective, Sonar Family, Railroad ink und Welcome to …)

Railroad ink und Welcome to Your Perfect Home

Lesezeit etwa 10 Minuten

Railroad ink

Bahnlinien und Straßen mit Railroad Ink

Ein anderes Spiel mit abwischbaren Stiften ist Railroad ink: Jeder Spieler hat ein abwischbares Tableu mit 7×7 Feldern vor sich. Zu Beginn einer jeden von maximal sieben Runden werden vier Würfel geworfen, auf deren Seiten verschiedene Straßen- und Schienenelemente sowie Übergänge zu sehen sind. Diese Symbole müssen nun auf das Tableu eingezeichnet werden, idealerweise so, dass sich möglichst lange Abschnitte ergeben, die mit am Spielfeldrand markierten Bahnhöfen verbunden sind. Zusätzlich zu den Symbolen auf den Würfeln sind auch noch weitere, deutlich komplexere Joker-Symbole verfügbar, von denen maximal drei eingebaut werden dürfen.

Nach der siebten Runde erfolgt die Punkteauswertung. Neben Punkten für die längste Straße und Bahnlinie erhalten die Spieler auch Punkte für möglichst viele verbundene Bahnhöfe sowie genutzte Felder im Mittelbereich des Spielfelds. Abzüge gibt es allerdings für Sackgassen, bzw. Abschnitte, die im Nirwana enden.

Railroad ink ist in zwei Versionen verfügbar: In blau mit er Zusatzoption Seen auf dem Spielfeld zu platzieren und rot mit zusätzlich Lavaströmen.

Mein Fazit: Railroad ink ist ein nettes, kleines Spiel, das sich in überschaubarer Zeit spielen lässt. Der Komplexitätsgrad ist nicht hoch, die strategische Komponente hingegen schon und erinnert phasenweise an das Legespiel Carcassonne. Da alle Spieler gleichzeitig agieren ist es allerdings eher unkommunikativ.

Welcome to Your Perfect Home

Unsere kleine Nachbarschaft

Nachdem die Infrastruktur geschaffen wurde, können nun Siedlungen gebaut werden. Dies ist die Aufgaben in Welcome to Your Perfect Homekommerzieller Link. Von einem Abreißblock erhält jeder Spieler einen Lageplan mit drei Straßenzügen und zahlreichen Häusern. Daneben werden zentral drei Kartenstapel aufgelegt, bei denen auf der Vorderseite jeder Karte eine Zahl, auf der Rückseite ein Symbol abgebildet ist. Die erste Karte eines jeden Stapels wird aufgedeckt, sodass drei Zahlen und drei Symbole sichtbar sind.

Gleichzeitig wählt jeder Spieler nun eine Zahl und das zugehörige, danebenliegende Symbol aus. Die Zahl wird als Hausnummer auf den Lageplan in einer der Straßen eingetragen, wobei die Hausnummern aufsteigend eingetragen werden müssen.

Das Symbol ermöglicht zusätzliche Aktionen, wie das Pflanzen von Bäumen, Anlegen von Pools, Aufwerten von Punkten, Einsatz von Bautrupps oder das Errichten von Zäunen.

Als zusätzliche Quest liegen drei Baupläne aus, die die Spieler versuchen müssen zu erfüllen um an zusätzliche Punkte zu gelangen. Hierbei handelt es sich um Abschnitte in der Siedlung mit vorgegebenen Längen, z.B. drei umzäunte Häuser in einer Reihe, etc.

Mein Fazit: Die Spieler arbeiten ihre Pläne gleichzeitig ab, sodass es auch hier zu keiner Kommunikation kommt. Zumindest bei unserem Testspiel herrschte konzentriertes Schweigen. Dieses Spiel hätte sich angeboten ebenfalls auf laminiertem Papier zu produzieren, sodass man mit abwaschbaren Stiften darauf zeichnen kann und nicht irgendwann keine Blätter mehr auf dem Block hat.

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