Robinson Crusoe: Schiffbruch – Tag 5

Ein Sturm zieht auf!

Es sieht nicht so aus, als ob wir heute mehr Glück haben würden. Die See ist grau und unglaublich aufgewühlt. Da braut sich etwas zusammen.

Durch unseren erfolglosen Versuch in der Nacht unser Lager regenfest zu machen, haben wir keine Holzvorräte mehr übrig, die wir dem Holzlager für das Notsignal hinzufügen können. Und alles, was wir in der Früh herangeschafft haben, wird wohl für den Ausbau des Lagers drauf gehen.

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Dennoch, die Stimmung ist sehr gut. Die nächtliche gemeinsame Aktion gegen den Regen hat uns wohl wieder zusammengeschmiedet. Auch sind Freitags Verletzungen alle wieder verheilt. Ich beneide ihn ein wenig darum!

Ich will auf jeden Fall noch einen Versuch starten, die Insel zu erkunden, bevor der Sturm uns erreicht. Freitag kümmert sich um ein geeignetes Dach für unseren Verschlag – hoffentlich gelingt ihm das. Und mit etwas Glück finde ich auch noch mehr Holz.

Irgendetwas muss heute funktionieren.

MUSS!

Auf meinem Weg durch das Grasland habe ich einen verborgenen Pfad entdeckt. Der Regen der vergangenen Nacht hat ihn wohl freigelegt. Ich konnte meinem Entdeckergeist keinen Einhalt gebieten und musste dem Pfad einfach folgen. Die Machete, die ich gestern gefunden habe, hat mich neugierig gemacht.

Es ging teilweise durch sehr hohes Gras und irgendetwas hat mich gebissen. Ich weiß nicht was, aber ich werde es überleben. Der Trampelpfad führte mich dann aber zu einem kleinen Versteck. Irgendjemand hat hier in einem Baumstumpf ein paar Sachen verborgen. Das eine ist wohl eine Schatzkarte, das andere ein antikes Florett. Ich bin mir sicher, dass es Piraten waren, die hier einst auf dieser Insel waren – aber wie kann das sein?

Den Baumstumpf habe ich natürlich gleich mitgenommen und zurück bei unserem Lager, hat mich Freitag breitgrinsend angestrahlt. Ich sollte unseren Unterschlupf nun nicht mehr Verschlag nennen. Wir haben nun ein richtig gutes Dach – zumindest für die örtlichen Gegebenheiten. Ich bin guten Mutes, dass uns diesmal eine warme und trockene Nacht beschert ist.

Motiviert trat ich dann meine Expedition an und war auch hier recht erfolgreich. Immer noch habe ich keine geeigneten Steine gefunden, dafür aber einen prächtigen Wasserfall. Entscheidender war allerdings die Tatsache, dass man dort eine Art Ton findet. Davon habe ich sogleich eine ganze Menge mitgebracht, sodass wir uns einen Kochtopf brennen können und vielleicht eignet sich das Material auch zum Bauen – wobei ich nicht hoffe, dass wir lang genug hier bleiben müssen, dass wir uns eine gemauerte Behausung bauen müssen.

Neben dem Wasserfall bin ich übrigens auf eine weitere menschliche Hinterlassenschaft gestoßen: ein Rosenkranz. Gott spielt ein merkwürdiges Spiel mit mir, aber ich nehme sein Angebot lächelnd und dankbar an.

Wir werden es brauchen!

Die Nacht ist furchtbar. Der Sturm trifft uns mit voller Härte. Unser Lager hält dem Regen stand, aber wir beide müssen unser ganzes Gewicht dazu aufbringen, unsere Unterkunft festzuhalten. Der Wind zieht an unserem Dach und droht es abzudecken, doch am Ende obsiegen wir! Das Dach, unser mühsam erkämpftes Dach ist noch vorhanden, nur unser wohlverdienter Schlaf nicht …

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