Neues von unterhalb der Wasserlinie

Pfingsten, langes Wochenende. Ähnlich wie viele andere Taucher auch schnappten wir unsere schwere Ausrüstung und fuhren an einen See. Heute war es der Blausteinsee, ein Landschaftssee vom Tagebau nahe Eschweiler bei Aachen. Der See selber zeigte eine deutlich höhere Wasserlinie als man sonst von ihm kannte. Dies ist vorrangig darauf zurückzuführen, dass er noch weiter befüllt wurde und seine tiefste Stelle nun wohl jenseits der 42 m Marke liegen dürfte. Der See selber zeigte sich insbesondere durch den frühen Zeitpunkt des Einstiegs (rund 10 Uhr) noch überraschend klar und mit 11 °C auch als durchaus angenehm. Frischer wurde es nur unterhalb der bekannten Sprungschicht, doch gerade unterhalb dieser liegen die interessantesten Objekte. Relativ jung ist vom Fischbestand leider wenig zu sehen. Auch die Flora ist nur mäßig vertreten. Um dennoch die 7,50 EUR Eintritt zu rechtfertigen wurden zahlreiche Objekte versenkt. So findet man die Fahrkanzeln diverser Baufahrzeuge und eine Kloschüssel. In tieferen Bereichen, die aber in Ermangelung einer Lampe und angesichts der doch eher unangenehmen Temperaturen nicht angegangen wurden, findet man auch noch ein Zelt und ein Segelboot. Insgesamt ein schöner Tauchgang bei strahlendem Sonnenschein. So macht das Hobby doch Spaß.

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